Ausstellung zur Geschichte von NS-Opfern in Erfurt

22. Januar 2020 - 1:10 Uhr

In der Erinnerungsstätte Topf und Söhne in Erfurt wird heute eine neue Ausstellung zum Schicksal von NS-Opfern eröffnet. Nach Angaben des Erinnerungsortes trägt sie den Titel "Die Mädchen von Zimmer 28. L 410, Theresienstadt" und basiert auf einem 2004 erschienenen Buch von Hannelore Brenner. Die Ausstellung erzähle von 12 bis 14 Jahre alten Mädchen, die im nationalsozialistischen Ghetto Theresienstadt zu einer Gemeinschaft zusammenwuchsen.

Die Ausstellungseröffnung findet im Rahmen der Tage des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 75 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau statt. Die Schau soll bis Ende Juni in Erfurt zu sehen sein. In Theresienstadt starben nach Angaben der internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem während des Zweiten Weltkrieges mehr als 35.000 Juden.

Quelle: DPA