Aus Profitgier: Geburtskliniken misshandeln werdende Mütter

05. Januar 2017 - 19:32 Uhr

Für Alessandra Battisti war die Geburt ihres Kindes der blanke Horror: Sie ist  nur eine von tausenden Frauen, die in italienischen Krankenhäusern zu einem Kaiserschnitt gezwungen wurden. Und das Schlimmste: vor und nach dem Eingriff haben die Ärzte sie zudem misshandelt.

Alessandra Battisti ist eine mutige Mutter. Denn sie will nicht länger schweigen. Schweigen über das, was ihr im Krankenhaus widerfahren ist. Schweigen über das eigenmächtige Vorgehen der Ärzte und die Gewalt, die sie ihr angetan haben.

Und sie ist offenbar nicht die Einzige. Denn als die Italienerin in sozialen Medien andere Opfer dazu aufruft, sich zu melden, bekommt sie unglaublich viele Mails und Zuschriften. Andere Frauen berichten ebenfalls von einem Martyrium, auch Krankenschwestern packen über die unglaublichen Zustände in den italienischen Geburtskliniken aus.

Wohl aus Profitsucht und ohne Rücksicht auf die Gefühle der werdenden Mütter haben die Ärzte die Wünsche der jungen Frauen auf eine natürliche Geburt missachtet. Denn ein geplanter Kaiserschnitt bringt den Kliniken deutlich mehr Geld, als eine normale Geburt.

Alessandra Battisti hat ihr Schweigen gebrochen und zieht sogar vor Gericht, um dem eigenmächtigen Treiben der Ärzte ein Ende zu machen - mit  Erfolg! Die ganze Geschichte der couragierten Frau sehen Sie im Video.