Augustiner-Brauerei-Chef von Lawine getötet

27. März 2014 - 13:11 Uhr

Der Chef der ältesten Münchner Brauerei, Jannik Inselkammer, ist beim Skifahren in Kanada ums Leben gekommen. Der 45 Jahre alte Augustiner-Chef war beim Heli-Skiing und von einer Lawine erfasst worden, wie das Unternehmen mitteilte. Er hinterlasse eine kleine Tochter.

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude äußerte sich "bestürzt": Inselkammer habe sich "mit viel Herzblut für die Entwicklung der Brauerei wie auch der Stadt München eingesetzt".

Inselkammer war geschäftsführender Gesellschafter der 1328 gegründeten Augustiner-Brauerei. Neben der gemeinnützigen Edith-Haberland-Stiftung als Mehrheitseigner hielt er einen Großteil der Anteile. Wer seine Nachfolge in der Geschäftsleitung übernimmt, sei offen, sagte eine Sprecherin.

Nach Informationen von 'tz-online' hatte Inselkammer in Revelstoke in den Rocky Mountains in der kanadischen Provinz British Columbia nach der Abfahrt auf den Hubschrauber gewartet, als eine 250 Meter breite Eislawine abging. Inselkammer sei eine Stunde lang unter einer drei Meter hohen Schneeschicht und Baumstämmen begraben gewesen. Mit Hilfe eines Senders sei die Leiche schließlich gefunden worden.