XL-Evakuierung hatte gedroht

Aufatmen in Leipzig: Mögliche Bombe entpuppt sich als Brunnenschacht

Bei Bauarbeiten stieß man im Leipziger Zentrum auf zwei Objekte.
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29. Mai 2020 - 8:50 Uhr

Sprengmeister gibt Entwarnung

Große Erleichterung in Leipzig: Die Stadt hatte sich auf die größte Evakuierung seit Jahrzehnten gefasst gemacht – und das mit Abstandsregeln! Bei Bauarbeiten im Zentrum nahe des Hauptbahnhofs wurden zwei Objekte identifiziert, bei denen man vermutet hatte, dass es sich um Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Seit den frühen Morgenstunden hatte sich ein Sprengmeister am Fundort langsam vorgetastet. Dabei stellte sich heraus: Es handelt sich um einen alten Brunnenschacht und nicht um Fliegerbomben.

"Die letzten Zentimeter sind dabei Handarbeit", erklärte Torsten Kolbe, Pressesprecher der Feuerwehr in Leipzig kurz vor dem Freilegen an der Fundstelle. Eine großräumige Evakuierung hätte bis zu 18 000 Menschen betroffen. Auch der Hauptbahnhof, Kitas und Pflegeheime wären betroffen gewesen.