Auf die Netzhoppers wartet schon der nächste schwere Brocken

17. Januar 2020 - 10:20 Uhr

Die Niederlage im Berlin-Brandenburg-Derby ließ den Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers KW-Bestensee ein wenig ratlos zurück. "Im ersten Moment ist das schon ärgerlich", sagte Außenangreifer Dirk Westphal, nachdem die Mannschaft am Donnerstag bei den Berlin Volleys nach 2:0-Satzführung noch 2:3 verloren hatte. "Aber wir nehmen immerhin einen Punkt mit." Niemand habe einen 3:0-Sieg erwartet. Viel Zeit, um über verpasste Chancen zu lamentieren, haben die Netzhoppers nicht. Schon am Samstag (18.00 Uhr/sporttotal.tv) wartet im Heimspiel gegen den Pokalfinalisten SWD powervolleys Düren der nächste schwere Brocken auf die Brandenburger.

"Das Spiel gegen die BR Volleys ist vorbei. Jetzt gilt es, den Schalter umzulegen und den Fokus voll auf Düren zu richten", sagte Westphal. Mit dem Punktgewinn für die beiden gewonnenen Sätze in Berlin haben die Netzhoppers im Kampf um die Playoff-Plätze ein Achtungszeichen gesetzt. Der Abstand zu Rang acht und dem TV Rottenburg beträgt aber vier Punkte. "Alle hängen in der Tabelle eng zusammen", sagte Westphal. "An einem Spieltag stehst du auf einem Abstiegsplatz, am nächsten dann wieder auf einem Playoff-Platz."

In der Max-Schmeling-Halle stellte anfangs vor allem der Aufschlagsdruck der Netzhoppers die Volleys vor Probleme. Neun Asse platzierte das Gästeteam in den ersten drei Sätzen. Diese Stärke nötigte auch dem deutschen Meister Respekt ab. Volleys-Manager Kaweh Niroomand lobte: "Die haben die Augen zugemacht und bei ihren Aufschlägen einfach draufgehauen." Sein Fazit: "Würden die Netzhoppers immer so aufschlagen, stünden sie in der Tabelle auf Platz vier." Dabei würde dem Team von Trainer Mirko Culic eigentlich auch schon Platz acht genügen.

Quelle: DPA