Auf dem Sofa gegrillt: Mietshaus von Boxchampion abgebrannt

ILLUSTRATION - Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Archivbild
© deutsche presse agentur

08. Juli 2020 - 14:00 Uhr

Ein Mietshaus des früheren Box-Weltmeisters Marco Huck in Bückeburg bei Hannover hat wegen eines kuriosen Grill-Nachmittags Feuer gefangen. Dadurch ist an der Immobilie ein Schaden von gut einer halben Million Euro entstanden. Das bestätigte Kenan Hukic, der Bruder und Manager des heutigen Schwergewichtlers, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Zuerst hatte die "Bild" darüber berichtet.

"Eine Mieterin hat in ihrer Wohnung gegrillt. Der Grill stand auf dem Sofa mit einer Holzunterlage, dadurch muss es zum Brand gekommen sein", sagte Hukic zu dem Brand, der sich bereits am 2. Juli ereignet hat. "Es war wohl Alkohol im Spiel. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung." Die Wohnung der Frau sei völlig ausgebrannt, andere Wohnungen wurden durch die Löscharbeiten in Mitleidenschaft gezogen.

Huck trainiert in Berlin gerade für seinen nächsten Kampf. Der 35-Jährige will am 22. August in Braunlage auf der Dachterrasse eines Hotels wieder in den Ring steigen.

Quelle: DPA