Auch für Pendler eine Alternative

Auf dem Radschnellweg: Mit dem Fahrrad Richtung Zukunft

07. Oktober 2020 - 11:24 Uhr

Deutsche Radfahrer blicken voller Neid nach Holland und Dänemark

Köln, eine von vielen Großstädten in Deutschland. Egal zu welcher Zeit man sich tagsüber in das Getümmel des Verkehrs stürzt, stellt sich einem die Frage: Für welches Verkehrsmittel ist diese Stadt eigentlich ausgelegt? Sicher ist nur: Es ist nicht das, mit dem man gerade unterwegs ist, egal ob Bus oder Bahn, Auto, zu Fuß oder auf dem Fahrrad. Gerade der Blick der Radfahrer richtet sich deshalb voller Neid auf Länder wie die Niederlande oder Dänemark, wo es eine fahrradgerechte Infrastruktur gibt. Wie gut das funktioniert, zeigen wir im Video.

Die Zeit ist reif für neue (Fahrrad-)Wege

Und es wäre an der Zeit dafür, denn das Fahrrad liegt im Trend. E-Bikes erleben einen Boom und machen das Fahrrad auch für Pendler attraktiv, die eine längere Strecke zum Arbeitsplatz zurücklegen müssen. Die so oft proklamierte Verkehrswende führt nicht am guten alten Drahtesel vorbei.

In Nordrhein-Westfalen zum Beispiel arbeitet man am Radschnellweg RS 1. Über hundert Kilometer lang soll er werden und Duisburg mit Hamm verbinden. Zwölfeinhalb Kilometer sind bereits befahrbar. Und auch führen die Anschlüsse zum Teil noch über Behelfstrassen, dennoch: Es tut sich etwas, auch wenn es noch keinen Termin zur Fertigstellungstellung des RS 1 gibt. Für Pendler, die lieber mit dem Rad zur Arbeit fahren wollen, statt mit dem Auto im Stau zu stehen, kann es aber wohl nicht schnell genug gehen.

Packen wir’s an – für eine bewegte Zukunft

Mobilität heute, morgen und übermorgen: Unter dem Motto "Packen wir´s an – für eine bewegte Zukunft" widmet sich die Bertelsmann Content Alliance vom 5. bis 11. Oktober 2020 der Gegenwart und Zukunft der Mobilität. Die Mediengruppe RTL und Gruner + Jahr geben einen Ausblick auf Trends, Innovationen und wie wir uns in Zukunft klima- und umweltfreundlich fortbewegen können.