Attentat von Las Vegas: Das sind die Opfer

04. Oktober 2017 - 16:06 Uhr

Natalie erlebte in Las Vegas die schlimmsten Minuten ihres Lebens

58 Menschen und anschließend sich selbst tötete Stephen Paddock beim grausamen Attentat von Las Vegas. Der Millionär aus Mesquite (US-Bundesstaat Nevada) schoss während eines Country-Konzerts aus seinem Hotel wahllos auf Konzertbesucher. Über 500 Besucher wurden bei dem Anschlag verletzt und werden diese Tragödie nie vergessen. Sie sind gezeichnet von den Bildern, von den Schreien und ihrer Todesangst. Wir haben mit einem der Opfer gesprochen. Wie Krankenschwester Natalie Vanderstay die schlimmsten Minuten ihres Lebens wahrgenommen hat und wie Angehörige um die Toten in Las Vegas trauern, sehen Sie im Video.

Donald Trump trifft in Las Vegas Angehörige der Opfer

People pray during a candlelight vigil for victims of the Route 91 music festival mass shooting next to the Mandalay Bay Resort and Casino in Las Vegas, Nevada, U.S. October 3, 2017. REUTERS/Lucy Nicholson
Gemeinsam trauern die Menschen in Las Vegas um die Opfer des Anschlags.
© REUTERS, LUCY NICHOLSON, LN

Um das Erlebte zu verarbeiten und den Menschen zu gedenken, die den grausamen Anschlag nicht überlebt haben, fand in Las Vegas eine große Trauerfeier statt. 3.500 Menschen trafen sich in einer Kirche, um gemeinsam zu singen. US-Präsident Donald Trump will Las Vegas am Mittwoch besuchen und Angehörige der Opfer treffen.

Große Hilfsbereitschaft für die Opfer von Las Vegas

Bereits kurz nach dem Anschlag haben sich die Menschen in Las Vegas zusammengetan. So seien laut Vize-Sheriff Todd Fasuloin Stunden nach dem Massenmord zahlreiche Freiwillige zur Blutspende gegangen.

Die Hotel- und Casinogruppe 'MGM Resorts International' stellte in zwei Hotels in Las Vegas kostenlos Zimmer für Familien von Opfern bereit, die in die Stadt kommen wollten. Außerdem organisierte 'MGM' Flüge in die Stadt. Das Rote Kreuz koordinierte Essensspenden, die in großen Mengen angeboten worden sind. Nach einem Spendenaufruf im Internet sind bereits mehrere Millionen Dollar für die Opfer des Attentats zusammengekommen. Jeder hilft, wie er nur kann – ob unmittelbar betroffen oder nicht.