Atomtransport von Ahaus nach Russland genehmigt

11. Februar 2016 - 18:56 Uhr

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat den Transport von Atommüll aus dem Zwischenlager Ahaus nach Russland genehmigt. Es handele sich 951 Brennstäbe aus dem früheren DDR- Kernforschungszentrum Rossendorf bei Dresden, teilte das Amt am Donnerstag in Berlin mit.

Sie sollen in insgesamt 18 Castor-Behältern transportiert werden. Sachsen ist aufgrund internationaler Verträge zur Rückführung des Nuklearmaterials verpflichtet. Die Brennelemente stammen ursprünglich aus Russland. Die sächsische Landesregierung hatte die Brennelemente im Frühjahr 2005 ins münsterländische Ahaus bringen lassen, da Rossendorf als Zwischenlager nicht zugelassen war.