Assange weist Vorwürfe gegen Wikileaks zurück

11. Februar 2016 - 18:22 Uhr

Der Gründer von Wikileaks hat Vorwürfe zurückgewiesen, dass die Enthüllungen im Internet Dissidenten oder Informanten schaden könnten. Auf Fragen von Lesern der britischen Tageszeitung 'The Guardian' antwortete Julian Assange, niemand habe dafür bislang einen glaubwürdigen Beleg. Wikileaks betrachte seine Informanten als Helden, ohne deren Einsatz Journalisten unbedeutend wären, schrieb Assange von einem unbekannten Ort aus.

Zu seiner eigenen Rolle erklärte er: "Auch wenn ich noch schreibe, recherchiere und untersuche, ist meine Rolle vor allem die eines Herausgebers und Chefredakteurs, der organisiert und andere Journalisten anleitet." Ein Fragensteller wollte wissen, ob Assange in seine australische Heimat zurückkehren wolle. Der in Schweden sowie international wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung gesuchte Aktivist antwortete, dass er sein Land sehr vermisse. Er nehme aber an, dass Regierung und Behörden die USA aktiv unterstützen würden "bei ihren Angriffen auf mich selbst und unsere Leute".