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Ashley Graham: Vom Sexsymbol zur „Gebärmaschine mit Dehnungsstreifen bis zum Bauchnabel“

Curvy-Model hadert mit ihrem Mama-Körper

Ashley Graham: Vom Sexsymbol zur „Gebärmaschine mit Dehnungsstreifen bis zum Bauchnabel“

Ashley Graham spricht offen über ihre Probleme mit ihrem Körper
Ashley Graham spricht offen über ihre Probleme mit ihrem Körper
ashleygraham, Instagram

Plus-Size Model Ashley Graham (35) steht normaler Weise wie keine andere für Body-Positivity und zeigte stets stolz ihre Kurven. Doch nach der Geburt ihrer Zwillinge musste sie ihren Körper erst neu lieben und ihre Dehnungsstreifen akzeptieren lernen, wie sie in einem emotionalen Brief verrät.

Ashley Graham beschreibt dramatische Geburt

„Wie so viele Frauen hat das, was ich mit der Geburt durchgemacht habe, meine Beziehung zu meinem Körper verändert“, schreibt Ashley in einem Essay für die „Glamour“. Sie sei immer diejenige gewesen, die von allen Dächern gerufen habe: „Liebe die Haut, in der du steckst. Doch für mich haben die Geburten meiner drei Kinder vieles davon über den Haufen geworfen.“ In dem Essay beschreibt sie die nahezu traumatische Geburt ihrer Zwillinge Malachi und Roman im Januar. Es war eine erstaunlich schnelle Geburt und die Doula kam gerade noch rechtzeitig, um dem ersten Zwilling auf die Welt zu helfen. Nach der Geburt von Baby Nummer zwei brach Ashley jedoch zusammen und verlor sehr viel Blut. Sie konnte tagelang nicht aufstehen, verließ zwei Monate lang nicht das Haus.

Ashley Graham verzweifelt an Dehnungsstreifen und zeigt sie trotzdem

Und auch körperlich hat die Schwangerschaft ihre Spuren hinterlassen, nämlich in Form von Dehnungsstreifen. Auch wenn Ashley diese selbstbewusst zeigt (wie in unserem Video zu sehen ist), kommt sie nur schwer damit klar. „In der 30. Woche fingen die Dehnungsstreifen an sich auszubreiten. Ich dachte mir: Okay, Ashley, das schaffst du schon. Du hattest schon immer ein paar, so ist das Leben. Du bist ein Vorbild für alle Arten von Körpern, wen interessiert das schon?“ Als sie jedoch bis zum Bauchnabel reichten und somit zum Beispiel in Unterwäsche deutlich sichtbar wurden , fiel es Ashley zunehmend schwerer. „Ich war mal ein Sexsymbol, und jetzt bin ich eine Gebärmaschine und habe Schwangerschaftsstreifen bis zum Bauchnabel. Was zum Teufel ist hier los?“

Nackte Tatsachen: Ashley Graham bedankt sich bei ihrem Bauch After-Baby-Body nach Zwillingsgeburt
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„So sehen Dessous-Models nicht aus“

Auch rund viereinhalb Monate nach der Geburt schwankt das Selbstbewusstsein des Models immer wieder. Mal fühlt sie sich, als könne sie alles schaffen, dann denkt sie: „Gott, warum musstet ihr euch bis zu meinem Bauchnabel ausbreiten? Ich bin ein Dessous-Model, um Himmels willen. So sehen Dessous-Models nicht aus. Aber dann erinnere ich mich daran, dass ich nie der Norm entsprochen habe.“ Also hat selbst eine solche Verfechterin von Pody-Positivity manchmal zu kämpfen. Und für diese ehrlichen Worte sind ihr sicher viele Mamas auf der Welt sehr dankbar. (udo)