3 Tote in Passau, 2 weitere Leichen in Wittingen

Armbrust-Morde in Passau: Opfer starben durch Schüsse in Herz und Hals

© dpa, Lino Mirgeler, lim

15. Mai 2019 - 23:47 Uhr

Vorläufiges Obduktionsergebnis liegt vor

Im mysteriösen Fall der drei in einer Passauer Pension mit Armbrustpfeilen getöteten Menschen liegt ein vorläufiges Obduktionsergebnis vor. Demnach wurden der 53-jährige Torsten W. und die Frau, die gemeinsam in einem Bett lagen, jeweils durch einen Schuss ins Herz getötet. Bei der 30-Jährigen, die in dem Zimmer auf dem Boden lag, war ein Schuss in den Hals sofort tödlich. Das bestätigt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Passau.

Genaue Todesumstände weiterhin unklar

dpatopbilder - 13.05.2019, Niedersachsen, Wittingen: Bestatter schieben einen Leichensack in einen Leichenwagen. Im Zusammenhang mit dem Passauer Armbrust-Fall haben Ermittler zwei Leichen in Niedersachsen gefunden. Die toten Frauen seien in der Wohn
Armbrust-Fall - Leichenfund in Wittingen
© dpa, Christophe Gateau, cgt cul

Bei keiner der drei Leichen gab es Kampf- oder Abwehrspuren. Zudem seien in dem Pensionszimmer zwei Testamente gefunden worden, die von den beiden im Bett liegenden Personen stammten, sagte der Sprecher. Die genauen Todesumstände sind weiterhin unklar. Mitarbeiter der Pension hatten am Samstag den 53-jährigen Mann und zwei 33 und 30 Jahre alte Frauen tot in einem Zimmer gefunden. Die Ermittler stellten drei Armbrüste sicher.

Fünf Tote sollen sexuelle Beziehung gehabt haben

Am Montag entdeckten Ermittler dann in der Wohnung der 30-Jährigen in Wittingen in Niedersachsen zwei Leichen. Bei den beiden toten Frauen wurden laut Polizei keine Armbrüste oder Pfeile gefunden. Eine der beiden Frauen soll die Lebenspartnerin der in Passau gestorbenen 30-Jährigen gewesen sein. Womöglich hatten alle fünf Beteiligten eine sexuelle Beziehung zueinander.

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