Armbrust-Drama in Passau

Fünf Tote sollen sexuelle Beziehung gehabt haben

15. Mai 2019 - 23:55 Uhr

Sexuelle Beziehung

Die Umstände werden immer verzwickter. Nachdem drei Leichen in einer Pension in Passau und zwei weitere Leichen in einer Wohnung in Wittingen gefunden wurden, kam jetzt heraus: Womöglich hatten alle fünf Beteiligten eine sexuelle Beziehung zueinander.

Alle starben durch Pfeile

Am Samstag begann die Verkettung der mysteriösen Ereignisse. Ein Zimmermädchen fand einen toten Mann (53) und zwei tote Frauen (30, 33)  in einer Pension in Passau. Sie hatten am Abend zuvor gegen 22 Uhr ein Dreibettzimmer bezogen. Das Trio hätte im Hotel einen "Guten Abend" gewünscht, Wasser und Cola mitgenommen und sei dann die Treppe hinauf in den zweiten Stock gegangen. Am nächsten Morgen waren alle drei tot. Sie waren offenbar durch Pfeile gestorben. Die Polizei stellte mehrere Armbrüste sicher, die sie offenbar selbst mitgebracht hatten. 

Zwei weitere Leichen

Im niedersächsischen Wittingen fanden Ermittler am Montag bei einer Wohnungsdurchsuchung dann zwei weitere Frauenleichen. Beide seien in der Wohnung eines der drei Passauer Opfer entdeckt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Passau. Wie die Ermittler jetzt weiter vorgehen, erklärt ein Polizeisprecher im Video.

Obduktionsergebnisse am Dienstag

Wie jetzt bekannt wurde, befanden sich die fünf Opfer womöglich  in einer sexuellen Beziehung. Warum sie starben, ist noch immer unklar. In Deutschland darf jeder Bürger über 18 Jahren eine Armbrust tragen, da sie nicht als Schusswaffe gilt. Deshalb konnten die Beteiligten offenbar so leicht an die Armbrüste gelangen. Am Dienstag werden die Obduktionsergebnisse erwartet.

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