Arbeitslosigkeit im Euroraum sinkt nur leicht

Die anziehende Konjunktur in der Euro-Zone kommt nur schleppend am Arbeitsmarkt an. Im März suchten 18,9 Millionen Menschen einen Job, wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Das waren 22.000 weniger als im Februar und 316.000 weniger als vor einem Jahr. Die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Arbeitslosenquote hingegen blieb den vierten Monat in Folge bei 11,8 Prozent. Damit liegt sie nur knapp unter dem bisherigen Rekord, den es zwischen Januar und September 2013 gab, als der Wert neun Monate lang bei 12,0 Prozent lag.

Die Wirtschaft im Währungsraum wächst leicht. Auch in lange kriselnden Ländern wie Spanien und Italien läuft es wieder besser. Aber die positive Konjunktur schlägt sich meist erst mit einer Verspätung von rund einem halben Jahr auf dem Arbeitsmarkt nieder.

Die niedrigste Arbeitslosenquote im Euro-Raum gibt es in Österreich mit 4,9 Prozent. Knapp dahinter liegen Deutschland mit 5,1 Prozent und Luxemburg mit 6,1 Prozent. Griechenland hält mit 26,7 Prozent die rote Laterne. Ähnlich düster sieht es mit 25,3 Prozent auf dem Jobmarkt in Spanien aus.