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Arabische Verbrecherclans in Berlin werben Drogendealer in Flüchtlingsunterkünften

Akt Arabische Clans
Akt Arabische Clans 02:01

Flüchtlinge als Dealer rekrutiert – Berliner Polizei und Behörden scheinen macht- und hilflos

Arabische Verbrecherclans in Berlin stellen mit ihren Machenschaften ein zunehmendes Problem dar. Die Bevölkerung ist verunsichert, Polizei und Behörden scheinen oft macht- und hilflos. Die Clans nutzen auch die Perspektivlosigkeit derer aus, die glauben, keine Wahl zu haben – und rekrutieren in Flüchtlingsunterkünften Dealer und andere Helfer für ihre dreckigen Geschäfte.

Arabische Verbrecherclans in Berlin: RTL-Reporterin spricht mit Insidern

Deutlichen Anstieg der Zahl der Drogendelikte durch Zuwanderer in Berlin.
Diese Grafik zeigt den deutlichen Anstieg der Zahl der Drogendelikte durch Zuwanderer in Berlin.

Eine RTL-Reporterin hat mit Insidern gesprochen. Sie trifft in Berlin einen Aussteiger aus der Szene der organisierten Kriminalität. Er sagt, eine libanesische Großfamilie habe ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, deswegen will er anonym bleiben.

Was er erzählt, gibt Anlass zu größter Sorge. Er bestätigt, dass in Flüchtlingsheimen mit Hilfe der dortigen Security-Firmen junge Flüchtlinge als Drogendealer angeworben werden. Die Flüchtlinge sind froh über die Perspektive, denn sie wollen arbeiten, Geld verdienen. Auf was sie sich einlassen, sagt man ihnen nicht.

Die Hintermänner sind oft junge Männer, viele Mitglieder krimineller Großfamilien stammen aus dem Libanon. Ein offenes Geheimnis, auch wenn der Berliner Innensenat mitteilt, darüber habe man "keine ausreichend verifizierten Erkenntnisse."

Berliner Polizei beklagt mangelnde Rückendeckung der Politik

Drogenrazzia in Berlin
Die Berliner Polizei fühlt sich von der Politik im Stich gelassen.

Die Polizei kann dem Treiben oft nur zusehen, obwohl die Zahlen für sich sprechen: 2015 gab es 13.060 Rauschgiftdelikte, bei denen die Täter Zuwanderer waren, ein Jahr später waren es 20.498 – ein Plus von 57 %. Ein Berliner Hauptkommissar beklagt die fehlende politische Rückendeckung, wenn sie energisch durchgreifen will. "Wenn diese Clans von deutschen Top-Anwälten verteidigt werden, dann sind die Chancen von denen, draußen zu sein, bevor überhaupt die Tinte unter der Strafanzeige trocken ist, ausgesprochen groß." Hinzu kommen die Schwierigkeiten, straffällig gewordene Asylbewerber in ihre Heimat abzuschieben.

Die Politik reagiert bislang nicht. Ansgar Heveling (CDU), Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses, räumt immerhin Versäumnisse ein: Man sei in der Vergangenheit "vielleicht manchmal auch zu lasch" mit dem Problem umgegangen, sagt er.

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