Haft- und Geldstrafen

Mehrere Länder stellen Coronavirus-Aprilscherze unter Strafe

Mehrere Länder stellen Aprilscherze über das Coronavirus unter Strafe.
© dpa, Jens Kalaene, jka kde

01. April 2020 - 9:35 Uhr

Warnung pünktlich zum 1. April

Viele Meldungen rund um das Coronavirus verbreiten sich rasend schnell durch die sozialen Medien. Doch nicht alle entsprechen auch der Wahrheit. Um der Gefahr von Aprilscherzen vorzubeugen, wollen gleich mehrere Länder Strafen für Scherze rund um das Coronavirus verhängen. Wer zum Beispiel in Thailand eine Falschmeldung verbreitet, kann bis zu fünf Jahre ins Gefängnis kommen.

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Bundesministerium bittet von Corona-Aprilscherzen abzusehen

In Thailand existiert seit letztem Jahr ein Gesetz, nach dem das Verbreiten von "Fake News" mit Gefängnis- und Geldstrafen geahndet werden kann. Über Twitter machte die Regierung noch mal auf das Gesetz aufmerksam.

Auch in Taiwan sei mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren und/oder einer Geldstrafe zu rechnen, so der Präsident, Tsai Ing Wen, über Facebook. Während Indien verkündet, dass gegen Verbreiter von Falschmeldungen "zügig und kräftig" vorgegangen wird, bittet das deutsche Gesundheitsministerium von Corona-Aprilscherzen abzusehen. "Erfundene Geschichten und Aprilscherze zu Corona können zur Verunsicherung beitragen und genutzt werden, um Falschmeldungen zu verbreiten", heißt es in einem Tweet.

TVNOW-Doku: „Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus“

Das Coronavirus hält Deutschland und den Rest der Welt in Atem. Wie konnte es zur rasanten Verbreitung kommen und was bedeutet der Ausbruch für unseren Alltag? Warum Wissenschaftler schon lange vor dem Ausbruch vor dem Virus gewarnt haben, erfahren Sie in der TVNOW-Doku "Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus".