Kopfhörer von Apple

AirPods, AirPods Pro und Max: Details, Preise und Alternativen

AirPods: Apple hat drei Modelle im Angebot – die  AirPods 2, AirPods Pro und AirPods Max.
AirPods: Apple hat drei Modelle im Angebot – die AirPods 2, AirPods Pro und AirPods Max.
© Apple

16. April 2021 - 11:16 Uhr

Apple AirPods: Welche Modelle gibt es?

Die AirPods von Apple sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile bietet der Hersteller mit dem angebissenen Apfel drei Modelle der kabellosen Kopfhörer an: die AirPods 2*, AirPods Pro* und neuerdings die AirPods Max*. Welches Modell für Sie geeignet ist, welche Unterschiede es gibt und wo Sie gute Alternativen finden, lesen Sie hier.

AirPods 2, AirPods Pro, AirPods Max: Das sind die Unterschiede

Die drei Kopfhörer-Varianten von Apple unterscheiden sich teilweise deutlich voneinander: Für Einsteiger gibt es die AirPods (2. Generation). Die kabellosen In-Ears sind am günstigsten und bieten keine aktive Geräuschunterdrückung (ANC). Wer auf das sogenannte Noise Cancelling Wert legt, greift zu den AirPods Pro, die optisch den AirPods sehr ähnlich sind. Mit den jüngst veröffentlichten AirPods Max hat Apple nun auch Bügelkopfhörer im Programm. Mit einem Preis von rund 600 Euro ist die Premium-Variante allerdings deutlich teurer als die beiden anderen True-Wireless-Modelle.

AirPods 2, Pro und Max: Unterschiede

AirPods 2AirPods ProAirPods Max
Preis (UVP)174 Euro271 Euro612,70 Euro
Passformuniversell individuellindividuell
Laufzeit mit einer Aufladung5 Stunden 4,5 Stunden20 Stunden
Laufzeit mit Ladecase24 Stunden24 Stunden -
Kabelloses Ladennach Aufpreisjanein
Schweiß- und wassergeschütztja, neinja, janein, nein
Gewicht der Ohrhörer5,4 Gramm4 Gramm284,8 Gramm
Aktueller Preis132,99 Euro194,00 Euro597,25 Euro
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AirPods Pro: Das sind die Details

Noise Cancelling oder auch ANC – also die aktive Geräuschunterdrückung – dürfte neben dem oft gelobten Sound der Hauptgrund für die AirPods Pro* sein. Das sind weitere Features, die superinteressant sind:

  1. Die Pro sind etwa gegen Schweiß und Regen geschützt (aber nicht wasserdicht).
  2. Die Kopfhörer haben zusätzliche Sensoren für neue Gestensteuerungsbefehle.
  3. Die AirPods Pro sind leichter als die AirPods 2.
  4. Die Pro kommen mit drei verschiedenen Aufsätzen, damit sie in den meisten Ohrlöchern guten Halt finden.

In Tests gibt es für die aktive Geräuschunterdrückung viel Lob, auch wenn große Over-Ears wie die AirPods Max mit Noise Cancelling bauartbedingt noch besser abschotten und die Außengeräusche rausfiltern.

So viel Technik frisst entsprechend mehr Strom, weshalb die AirPods Pro etwas schneller wieder an die Steckdose oder ins Ladecase gesteckt werden müssen als die AirPods 2. Der Aufwand an Technik bedeutet außerdem: Sie müssen mehr Geld in die Hand nehmen, erhalten dafür aber auch einen deutlich moderneren Kopfhörer.

Besser als AirPods Pro? Die Samsung Galaxy Buds Pro sind eine echte Alternative

Die Galaxy Buds Pro sind aktuell die vielleicht beste Alternative für Android-Nutzer. Wie das Fachmagazin Computerbild in einem Vergleichstest feststellt, spielen die Galaxy Buds Pro von Samsung tatsächlich in der ersten Liga. Im direkten Vergleich mit den AirPods Pro von Apple klingen die Buds Pro sogar deutlich besser. Sie trumpfen mit "melodiösen, präzisen Bässen, unverfälschter Gesangswiedergabe und besser aufgelösten Höhen" auf. Nur das Noise Cancelling der AirPods Pro sei noch radikaler.

Alternative mit adaptivem Noise Cancelling: JBL Live Pro+

Die AirPods Pro sind besonders für ihr gutes aktives Noise Cancelling bekannt. Wem diese Funktion wichtig ist, für den lohnt sich eventuell ein Blick auf die neuen In-Ears von JBL*. Denn der Hersteller zieht nach und holt sogar noch weiter aus: Die Geräuschunterdrückung der Live Pro+ von JBL funktioniert adaptiv. Das bedeutet, dass die Kopfhörer automatisch auf die Umgebung und die Lautstärke reagieren und die Geräuschunterdrückung daran anpassen. Der Smart-Ambient-Transparenzmodus hingegen verstärkt die Umgebungsgeräusche, sodass kurze Gespräche möglich sind, ohne die Kopfhörer abzunehmen.

Laut Hersteller halten die Live Pro+ bis zu 7 Stunden ohne und 28 Stunden mit Ladecase durch. Da sie erst seit Anfang April auf dem Markt sind, liegen noch keine Langzeit-Praxistests der Fachmedien vor. Für rund 180 Euro klingen die neuen In-Ears allerdings schon jetzt nach einer vielversprechenden AirPods-Alternative.

AirPods 2: Das kann Apples Einsteigermodell

Apple AirPods der 2. Generation
Die AirPods (2. Generation) bieten keine aktive Geräuschunterdrückung, sind dafür aber deutlich günstiger,.
© Apple

Falls Sie auf die Geräuschunterdrückung verzichten können, sind Sie mit den AirPods 2* gut beraten. Im kleinen Gehäuse hingegen hat Apple einen verbesserten Chip verbaut. Der sorgt für schnellere und stabilere Verbindungen zum Smartphone und verringert die Verzögerung zwischen Bild- und Tonwiedergabe. Das ist vor allem für Spiele relevant. Zudem aktivieren Sie die Kopfhörer über den Sprachbefehl "Hey Siri" und sparen sich so das Antippen mit dem Finger.

Wer das Feature nicht mag, muss Siri komplett abschalten. Die Akkulaufzeit hat sich gegenüber dem Vorgängermodell besonders im Bereich der Telefonie um eine Stunde verlängert und kommt jetzt auf sehr ordentliche fünf Stunden.

Wenn Sie viel am Smartphone zocken und häufig zwischen unterschiedlichen Wiedergabegeräten wechseln, sind die AirPods 2 die richtigen Ohrhörer für Sie.

  • Akku hält 5 Stunden
  • Sprachaktivierung möglich
  • Je nach Variante mit kabellosem Ladecase (funktioniert induktiv)

AirPods Max: Details zum Apple-Kopfhörer

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Apple neue AirPods auf den Markt bringen würde. Dass es Over-Ears sein würden, kam sicherlich für viele überraschend. Auch der Preis von knapp 600 Euro dürfte so manchen in Staunen versetzt haben. Für dieses hübsche Sümmchen gibt es allerdings auch entsprechende Qualität: Das Fachmagazin Computerbild etwa mag den sehr natürlichen Klang, das "überragende Noise Cancelling" und die einfache Handhabung. Auch das Design der schicken Kopfhörer dürfte vielen gefallen.

Akku: bis zu 20 Stunden

Besonderheit: 3D-Audio für Surround Sound, individuelle Passform, austauschbarer Akku (bei Apple für 80 Euro)

JBL Tune 220TWS: eine In-Ears-Alternative unter 100 Euro

Sollte Ihre Schmerzgrenze für Kopfhörer bei maximal 100 Euro erreicht sein, könnten die JBL Tune 220TWS* eine Alternative für Sie sein. Von der Stiftung Warentest wurden die In-Ears mit der Note 3,1 (befriedigend) bewertet. Gelobt wurden unter anderem Tragekomfort und Handhabung, der Klang liegt im Mittelfeld, ist aber für diese Preisklasse gut. Nur die einigermaßen kurze Akkulaufzeit kam im Test nicht so gut an.

  • Akkulaufzeit: 3 Stunden (bis zu 19 Stunden mit Case)
  • Integrierte Mikrofone zum Freisprechen
  • Gute Bässe

Sony WH-1000XM3: Over-Ears-Alternative für 220 Euro

Die AirPods Max kosten eine ordentliche Stange Geld. Viele möchten für Kopfhörer nicht so tief in die Tasche greifen – und müssen es auch nicht! Sony bietet beispielsweise Bügelkopfhörer mit Geräuschunterdrückung* für 220 Euro an. Für den Preis stimmt die Leistung: Stiftung Warentest vergibt eine Endnote von 1,9. Überzeugen konnten die Over-Ears mit gutem Noise Cancelling, einer Akkulaufzeit von mehr als 30 Stunden und einer App für individuelle Einstellungen.

Sind alle iPhones mit den AirPods kompatibel?

Vorsicht: Die AirPods werden in vollem Umfang erst ab dem ersten iPhone SE, iPhone 6S und iPhone 6S+ unterstützt. Falls Ihr Betriebssystem älter als iOS 13.2 ist, können Sie zwar die Kopfhörer über Bluetooth verbinden und Musik hören, haben aber nicht die volle Funktionalität, zum Beispiel den Transparenzmodus.

Apple AirPods: Wann kamen die Kult-Kopfhörer auf den Markt?

Mit den Air Pods der ersten Generation brachte Apple 2016 die ersten hauseigenen kabellosen Bluetooth-Kopfhörer auf den Markt. Drei Jahre später folgte die aktuelle zweite Generation. Nach der normalen Variante kamen ein paar Monate später die innovativen AirPods Pro mit aktiver Geräuschunterdrückung und einem berührungsempfindlichen Sensor in die Verkaufsregale. Rein optisch unterscheiden sich die AirPods und AirPods 2 nicht, erst mit der Pro-Variante kam ein Facelift ins Spiel. Die Pro-Stöpsel sind knapp einen Zentimeter kürzer und anders geformt. Zudem gibt es drei verschiedene Aufsätze für möglichst hohen Tragekomfort.

Und was kommt als nächstes? AirPods 3?

Tatsächlich! Das Release der nächsten AirPods-Generation wird von Apple-Fans bereits sehnsüchtig erwartet – verschiebt sich aber voraussichtlich ins 3. Quartal 2021. Laut Insider-Informationen sollen die AirPods 3 allerdings kein Make-over der 2. Generation sein, sondern eher die Pro-Version um weitere technische Features ergänzen. Wir sind gespannt – und mit den aktuellen Modellen ja glücklicherweise bereits bestens bedient ...

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