Pflicht für medizinische Masken kommt

Apotheker: Sind auf hohe Nachfrage vorbereitet

Apotheker sind für den Ansturm auf medizinische Masken gewappnet.
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20. Januar 2021 - 11:48 Uhr

Medizinische Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichem Nahverkehr

Bund und Länder haben sich am Dienstag darauf geeinigt, dass Behelfsmasken aus Stoff keinen ausreichenden Infektionsschutz in der Öffentlichkeit bieten. Mit der neu angeordneten Verschärfung der Maskenpflicht müssen in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr nun medizinische Masken getragen werden. Apotheker sind laut eigener Aussage auf den Ansturm vorbereitet.

Apotheken sind auf die erhöhte Nachfrage gut vorbereitet

"Ich gehe davon aus, dass sich mehr Leute mit Masken eindecken", sagt eine Sprecherin des Hessischen Apothekerverbands in Offenbach. Künftig müssen voraussichtlich auch in Gottesdiensten, Geschäften sowie in Bus und Bahn OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen mit den Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden. Darauf haben sich am Dienstag Länderchefs und Bundesregierung geeinigt.

Die Apotheken hätten solche Masken vorrätig. "Sie sind aufgrund der Gratisabgabe an Risikopatienten gut bevorratet", erklärte die Verbandssprecherin. Bei Engpässen könne man innerhalb weniger Tage Nachschub bekommen, die Lieferanten seien zuverlässig. Der Apothekerverband empfiehlt, beim Kauf auf eine seriöse Bezugsquelle zu achten. Ein sehr niedriger Preis sei ein Warnzeichen. "Wenn eine FFP2-Maske nur 1,20 Euro kostet, sollte man besser nachdenken, ob man sich dieses Schnäppchen leistet oder doch besser auf eine andere zurückgreift."

Quelle: DPA/ RTL.de