14. März 2019 - 14:03 Uhr

Mehrere Häuser in Roetgen nicht mehr bewohnbar

Es war ein kurzer, heftiger Sturm, der die Bewohner von Roetgen in Nordrhein-Westfalen erschreckt hat. Ein Tornado hat im 8.500-Einwohner-Ort an der Grenze zu Belgien Dächer abgedeckt und rund 30 Häuser beschädigt. Zehn Häuser sind nach Angaben der Feuerwehr vorerst nicht mehr bewohnbar. Einige Betroffene reagierten gefasst, andere brachen in Tränen aus. Im Video erzählen Anwohner, wie sie den Wirbelsturm erlebt haben.

Ein Leichtverletzter durch Tornado

Zwei Häuser hätten nach dem Tornado in Roetgen bei Aachen kein Obergeschoss mehr, erklärte die Feuerwehr. Es habe einen Leichtverletzten gegeben, der vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden sei. Schäden gebe es relativ konzentriert an zwei Straßen. Aber auch im Umland seien Bäume umgefallen. Durch umherfliegende Teile wurden Autos beschädigt.

In der Grundschule in Roetgen wurde am Mittwochabend eine Betreuungsstelle eingerichtet. Die Feuerwehr schätzte, dass etwa 30 Menschen vorübergehend eine andere Unterkunft brauchten. Viele Menschen seien aber für die Nacht bei Bekannten untergekommen, berichtete Bürgermeister Jorma Klauss. Außerdem habe ein Roetgener Hotelier für die Betroffenen kostenlos seine Zimmer angeboten. "Der Zusammenhalt ist mal wieder toll in unserer Gemeinde", sagte Klauss.