Fällt der erste Dominostein?

Medien: Antoine Griezmann wechselt für 120 Millionen Euro zum FC Barcelona

© imago images / Marca, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

13. Juli 2019 - 10:00 Uhr

Trainingsstreik war offenbar erfolgreich

Lange hat es gedauert, jetzt ist der Transfer offenbar in trockenen Tüchern: Der FC Barcelona bezahlt 120 Millionen Euro für Weltmeister Antoine Griezmann. Damit wechselt der Offensivmann von Atlético Madrid zu den Katalanen.

Folgen für die Bayern?

Das berichtet die französische Zeitung L'Equipe. Demnach landet die Griezmann-Kohle bereits am Freitag auf dem Atlético-Konto. Der Franzose soll anschließend einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Geht der Wechsel durch, würde der erste Transfer-Dominostein fallen. Von diesem hatte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zuletzt gesprochen.

Welche Folgen hat der Griezmann-Deal? Auf den FC Bayern könnte er schon sehr schnell konkrete Auswirkungen haben. Der Meister buhlte in den vergangenen Wochen um Ousmane Dembélé, der noch beim FC Barcelona unter Vertrag steht. Ein Wechsel des Ex-Dortmunder wird also wahrscheinlicher.

Der spanische Meister müsste seine hohen Transfer-Ausgaben durch Verkäufe kompeniseren, um kein Ärger beim Financial Fair Play zu bekommen. Nicht zuletzt will der Messi-Club auch Neymar von Paris an die Costa Brava locken. Genau wie Neymar hatte auch Griezmann einen Trainingsstreik hingelegt.

Griezmann hatte vor zwei Monaten angekündigt, Atlético nach fünf Jahren verlassen zu wollen. Dort hat er aber eigentlich noch einen Vertrag bis 2023. Am Sonntagabend erschien er nicht zum Training und reiste auch nicht mit ins Atlético-Trainingslager in die USA.