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Antibaby-Pillen-Vergleiche kosten Bayer 1,4 Milliarden Dollar

Antibaby-Pillen-Vergleiche kosten Bayer 1,4 Milliarden Dollar

Der juristische Streit um gesundheitliche Folgen seiner Antibaby-Pillen Yasmin und Yaz kostet Bayer mittlerweile 1,4 Milliarden Dollar an Vergleichszahlungen. Bayer habe sich in den USA, ohne eine Haftung anzuerkennen, bis zum 8. Juli mit insgesamt 6760 Klägerinnen verglichen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Der Gerichtsstreit in den USA um Thrombose-Gefahren der Bayer-Pillen hält schon Jahre an. Bayer vergleicht sich nur mit solchen Klägerinnen, bei denen gefährliche Blutgerinnsel, etwa Venenthrombosen oder Lungenembolien, aufgetreten sind. Im Juni wurde dem Konzern auch in Israel eine Sammelklage zugestellt.

Die Antibaby-Pillen gehören zu den umsatzstärksten Präparaten von Bayer. Mit den Verhütungsmitteln Yaz/Yasmin/Yasminelle setzte Bayer 2012 zusammen weltweit 1,05 Milliarden Euro um.