Anti-Waffen-Kampagne von US-Müttern: Sind Ü-Eier gefährlicher als Waffen?

Überraschungseier oder Schusswaffen? Was wurde in den USA zum Schutz von Kindern verboten? Das ist die Frage, die in einer Anti-Waffen-Kampagne gestellt wird.
Überraschungseier oder Schusswaffen? Was wurde in den USA zum Schutz von Kindern verboten? Das ist die Frage, die in einer Anti-Waffen-Kampagne gestellt wird.

20. April 2013 - 20:33 Uhr

Die Organisation will die Verbannung von tödlichen Waffen erreichen

Während das Märchen von Rotkäppchen, 'Dodgeball' und Überraschungseier in den USA zum Schutz der Kinder verboten sind, wird das Waffengesetz nicht verschärft. Jetzt prangern Mütter diesen Missstand in einer Kampagne an. Darin sieht man Kinder mit Waffen neben Kindern mit Ü-Eiern oder Märchenbüchern. Darüber der Satz: "Ein Kind hält etwas, das zu seinem Schutz in Amerika verboten wurde. Raten Sie welches." (Siehe Bildergalerie)

Es ist eine Frage, die provozieren und die Amerikaner endlich dazu bewegen soll, das Waffengesetz zu verschärfen. Noch immer können beispielsweise Schusswaffen von Privatpersonen erworben werden. Die Organisation 'Moms Demand Action for Gun Sense in America' (früher: One Million Moms for Gun Control) will mit der Kampagne auf die absurd lockeren Gesetzen und die schlechten Regulierungen in Bezug auf Waffen aufmerksam machen.

Die Mütter wollen dabei keine generelle Verbannung von Waffen. Sie fordern unter anderem die Überprüfung von Waffenkäufern und das Verbot von tödlichen Waffen sowie Magazinen mit mehr als zehn Schuss.

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