Im Norden Deutschlands

Anti-Terror-Razzia in drei Bundesländern

11. September 2019 - 13:47 Uhr

Spezialeinsatzkräfte der Polizei stürmen Gebäude

Großangelegter Einsatz gegen Terror-Unterstützer: In Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben am Mittwochmorgen Spezialeinsatzkräfte der Polizei eine Anti-Terror-Razzia durchgeführt. Dabei wurden zwei mutmaßliche IS-Unterstützer festgenommen. Zudem seien bei den Durchsungen größere Bargeldbeträge gefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft Flensburg mit. Insgesamt werde gegen elf Verdächtige ermittelt. Sie sollen zwischen Dezember 2018 und Juli 2019 illegal Geld ins Ausland überwiesen haben.

Terror-Gelder für den Islamischen Staat?

Gegen die elf Verdächtigen wird wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung und des Verdachts der Terrorfinanzierung ermittelt. Die zehn beschuldigten Männer und eine Frau sollen sich zu illegalen Geldgeschäften verabredet haben. Die beiden festgenommenen Männer stammen aus Syrien. Sie sind 34 und 37 Jahre alt.