Anti-Pelz-Kampagne: Kimi darf nicht für seinen Pelz sterben

13. November 2014 - 16:41 Uhr

"Kimi hat die Herzen der Leute erreicht"

Kimi lebt auf einer finnischen Pelzfarm. Dort wartet er auf den Tod. Genauso wie zwei Millionen andere Füchse, die mit ihm für die Mode-Industrie sterben sollen.

Anti-Pelz-Kampagne
Anti-Pelz-Proteste finden längst nicht mehr nur im Internet statt.

Die Tierschutz-Organisation 'Vier Pfoten' will das verhindern und Kimi freikaufen. Am Wochenende demonstrierten Tierschützer in Hamburg vor einer Burberry-Filiale. Die Marke, die Pelze von der finnischen Farm kauft. "Kimi hat zum ersten Mal die Herzen der Leute erreicht, weil wir zum ersten Mal zeigen, welcher Fuchs das ist. Kimi gibt es wirklich", sagte Martina Stephany von 'Vier Pfoten'. "Kimi ist zu einer Symbolfigur der Anti-Pelz-Kampagne geworden.

Tierschützer wollen Kimi freikaufen

Die Wildtiere sitzen aufgereiht in langen Käfigbatterien, können sich kaum bewegen. Ihr Leben hier dauert nur sechs Monate – so lange bis die sogenannte "Pelzernte" Anfang November beginnt. Ihr Fell wird dann zu Kragen oder Mützen weiterverarbeitet.

Um Kimis Tod zu verhindern, haben die Tierschützer zu Spenden aufgerufen. Die Organisation will den kleinen Fuchs freikaufen. Mehr als 20.000 Euro sind schon nach wenigen Tagen zusammengekommen.