Anstieg der Infektionen an den Schulen: Hohe Inzidenzen

Proben für Corona-Tests werden im Diagnosticum-Labor in Plauen für die weitere Untersuchung vorbereitet. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/Symbolbild
Proben für Corona-Tests werden im Diagnosticum-Labor in Plauen für die weitere Untersuchung vorbereitet. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/Symbolbild
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30. November 2021 - 14:30 Uhr

Rostock (dpa/mv) - An den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern sind die Infektionszahlen mit dem Coronavirus deutlich gestiegen. Zu Wochenbeginn meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales laufende Geschehen mit 848 Infizierten in 184 Schulen. Eine Woche zuvor waren noch 94 Schulen mit 335 Infektionen betroffen, wie aus den täglichen Berichten des Amtes hervorgeht. Nach Angaben des Bildungsministeriums befanden sich zu Wochenbeginn insgesamt 1456 Schüler öffentlicher Schulen in Quarantäne, was einem Anteil von 1,1 Prozent entsprach. Binnen Woche zuvor waren demnach 1,3 Prozent betroffen (1811 Schüler).

Am Dienstag meldete das Landesamt 770 Infizierte in 145 Schulen. Eine Woche zuvor waren es 484 Infizierte in 153 Schulen gewesen. Die meisten Betroffenen sind den Angaben zufolge Schüler.

Für die Lehrer bedeutet die Corona-Situation einen starken Mehraufwand. Sie müssen die infizierten sowie die als Kontaktpersonen in Quarantäne befindlichen Kinder zu Hause mit Lehrstoff und Aufgaben versorgen und auch den Schülern in den Klassen gerecht werden. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es mehr als 150.000 Schüler.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen betrug bei den 6- bis 11-Jährigen in MV zu Wochenbeginn 1045,3, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales weiter mitteilte. Für sie ist noch keine Schutzimpfung gegen das Coronavirus zugelassen. Nach Worten einer Amtssprecherin musste in den vergangenen sieben Tagen ein Kind aus dieser Altersgruppe wegen einer Covid-Erkrankung ins Krankenhaus gebracht werden. In der Gruppe der 12- bis 17-Jährigen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 789. In dieser Altersgruppe sind bislang 32,9 Prozent vollständig geimpft und 39,9 Prozent haben eine Impfung erhalten.

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Quelle: DPA