Ansteckungsrate in Bremen bleibt hoch

Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild
Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild
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15. Januar 2022 - 11:00 Uhr

Bremen (dpa/lni) - Die Ansteckungsrate im Bundesland Bremen verharrt wegen der Omikron-Welle in der Corona-Pandemie auf hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies für Samstag (Stand 3.20 Uhr) eine Inzidenz von 1378,4 für das kleinste Bundesland aus. Am Vortag hatte der Wert 1427,2 betragen. Berechnet wird, wie viele gemeldete Neuinfektionen es auf 100.000 Einwohner in einer Woche gab. Die Bremer Inzidenz übertraf bei weitem den zweithöchsten Wert in Berlin (956,9). Deutschlandweit betrug die Sieben-Tages-Inzidenz am Samstag 497,1 und erreichte damit einen neuen Höchststand.

Nach RKI-Angaben gab es im Bundesland Bremen 1663 bestätigte neue Ansteckungen. Mit 2 weiteren Todesfällen stieg die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 620 Tote.

In dem Zwei-Städte-Staat ist die Stadt Bremen besonders betroffen. Dem Bremer Gesundheitsressort zufolge erreichte dort die Sieben-Tages-Inzidenz den Wert 1481,2 (Stand Freitag 16.00 Uhr). Die Hospitalisierungsinzidenz sank leicht auf 15,00 (Vortag 15,18) - so viele von 100.000 Einwohnern wurden binnen einer Woche mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus eingewiesen.

In der Stadtgemeinde Bremen gilt die neu eingeführte Warnstufe vier. Dabei sind Gastronomie, Kultur und Sport im Grundsatz nur für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem Test (2G plus) zugänglich. In Bremerhaven sind die Werte für Ansteckungen und Hospitalisierungen niedriger. Dort gilt die Warnstufe zwei mit weniger Auflagen.

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Quelle: DPA