2018 M07 25 - 17:18 Uhr

Hunde konnten sich nicht an Anna-Maria Zimmermanns Sohn gewöhnen

Im Dezember 2017 kam Anna-Maria Zimmermanns kleiner Sohn auf die Welt. Nicht nur für sie und ihren Ehemann Christian bedeutete die Geburt von Baby Matti eine Umgewöhnung. Auch ihre Hunde Jamy (10) und Bella (7) mussten das neue Familienmitglied erstmal kennenlernen und akzeptieren. Doch das klappte nicht gut.

Ein Profi konnte schließlich helfen

Hündin Bella fiel es besonders schwer, das neue Baby zu akzeptieren. Es ging sogar so weit, dass Bella sich selbst verletzte: "Ich werde diese erste Nacht mit Matti zu Hause nie vergessen. Die ist wirklich vier Stunden lang mit dem Kopf gegen die Tür gerannt", erzählt die Sängerin. Sie suchte schließlich Hilfe bei einem Hundeprofi. Mit seinem Rat gelang es ihr, die Probleme mit Bella in den Griff zu bekommen.

Was tun, wenn mein Tier mein Baby nicht akzeptiert?

Dass Tiere ein Baby nicht immer gleich akzeptieren, ist kein Einzelfall. Denn ein neues Familienmitglied ist auch für das Tier neu – und es bekommt in der Regel mehr Aufmerksamkeit. Wir haben Tipps für Sie, damit das sich Ihr Haustier leichter an den Nachwuchs gewöhnen kann.

  1. Langsames Kennenlernen: Geben Sie Ihrem Hund Zeit, das Neugeborene kennenzulernen. Lassen Sie Ihr Tier an dem Neugeborenen schnuppern, so lange es möchte. Es könnte passieren, dass die unkontrollierten Bewegungen des Babys das Tier verschrecken. Lassen Sie sich davon nicht beirren und geben Sie Ihrem Tier einfach ein bisschen Zeit.
  2. Schenken Sie Ihrem Tier Beachtung: Tiere spüren es, wenn sie plötzlich vernachlässigt werden und keine Zuwendung oder Beachtung bekommen.
  3. Tiere brauchen einen Freund: Auch wenn es nicht so wirkt – Tiere können psychisch fehlentwickelt sein, wenn sie ohne einen Artgenossen gehalten werden. Wenn dann noch ein neues Familienmitglied hinzukommt, kann es sich schneller vernachlässigt fühlen. Mit einem tierischen Freund kann das Problem behoben werden.
  4. Lassen Sie dem Tier sein Spielzeug: Achten sie darauf, dass das Spielzeug von Ihrem Nachwuchs ferngehalten wird. Katzen sehen zum Beispiel in ihrem Spielzeug Beute, die sie gerne jagen. Da könnte es zu Missverständnissen kommen. Und Hunde spielen oft rabiater mit ihrem Spielzeug und beißen gerne mal beherzter zu. Wenn dann das kleine Handgelenk des Babys im Spiel ist, kann es böse enden.
  5. Nicht unbeaufsichtigt lassen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Man kann nie wissen, welcher Laut oder welche Bewegung des Kindes das Tier aggressiv macht. Haben Sie immer einen Blick darauf.