Kim Friedrichs möchte anderen Eltern Mut machen

Anna-Maria Ferchichi bangt um ungeborenes Kind - RTL-Reporterin verlor Baby im Bauch

05. August 2021 - 19:11 Uhr

RTL-Reporterin Kim Friedrichs hatte insgesamt vier Fehlgeburten

Vor kurzem offenbarte Anna-Maria Ferchichi, die Frau von Rapper Bushido, in einem traurigen Schwangerschaftsupdate, dass sie offenbar eines der drei Kinder in ihrem Bauch verlieren wird. Eine ähnliche Situation musste RTL-Nord-Moderatorin und Reporterin Kim Friedrichs auch schon durchmachen. Ihre Geschichte – und vor allem wie sie anderen Eltern nun Mut machen will – sehen Sie im Video.

Anderen Mut zu machen, liegt Kim besonders am Herzen

Innerhalb kürzester Zeit wird Kim Friedrichs insgesamt vier Mal schwanger – doch keines der Kinder sollte überleben. "Umso öfter sich das wiederholt hat, umso ratloser wurde man", gesteht sie in einem Interview mit RTL, in dem sie sich an die schwere Zeit erinnert. Dass die Gefühlswelt Achterbahn fährt, liegt auf der Hand. Ähnlich wie aktuell vermutlich auch bei Bushido und seiner Frau Anna-Maria Ferchichi.

Auch wenn Kim und ihre Familie es kaum noch für möglich hielten, sollte das Happy End mit der Geburt ihres Sohnes folgen. Doch die Schwangerschaft war ursprünglich eine Mehrlingsschwangerschaft. Schnell wird klar: eines der Kinder wird es nicht schaffen. Die Reporterin weiß also, wie es ist, wenn eines der Babys noch im Bauch stirbt. Heute ist Kim überglücklich, mit der neunjährigen Mila und dem sechsjährigen Jonah zwei gesunde Kinder zur Welt gebracht zu haben.

Mit der schweren Zeit der Fehlgeburten umzugehen, ist für die zweifache Mutter wichtig: "Egal, was uns Frauen passiert, Fehlgeburten sind wahrscheinlich doch eher eine Regel als eine Ausnahme und gehören wahrscheinlich ein bisschen zu diesem wirklich wunderschönen Mutter-Sein dazu." Mit ihrer Geschichte möchte Kim werdenden Müttern Kraft geben. Andere Eltern sind mit ihrem Schicksal nicht alleine. Schon mit dem Magazin "Mutterkutter" sprach sie 2016 über das sensible Thema und ist sich sicher: wenn man offen mit dem Thema Fehlgeburt umgeht, hilft es anderen, spendet Trost und Mut. Auch man selbst fühle sich weniger alleine. (vdü)

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