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Anklage wegen Millionenraubs aus Geldtransporter erhoben

Knapp ein halbes Jahr nach dem Millionendiebstahl aus einem Geldtransporter im Norden hat die Kieler Staatsanwaltschaft Anklage gegen die beiden mutmaßlichen Täter erhoben. Dem zur Tatzeit 39 Jahre alten Fahrer des Geldtransporters und seinem 47 Jahre alten Komplizen wird ein besonders schwerer Fall des gemeinschaftlichen Diebstahls mit Waffen vorgeworfen, wie Oberstaatsanwalt Axel Bieler am Donnerstag mitteilte. Die Polizei konnte den Großteil der Beute der Tat vom 24. Januar 2018 zwischenzeitlich sicherstellen.

Den beiden Männern wird vorgeworfen, im Januar mehr als 2,4 Millionen Euro aus einem Geldtransporter auf der Tour von Hamburg nach Kiel gestohlen zu haben. Während eines Stopps auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 404 in Kirchbarkau (Kreis Plön) sollen der Fahrer und sein Komplize drei Geldboxen unbemerkt umgeladen und so entwendet haben. Der zweite Mitarbeiter des Transportunternehmens hatte sich demnach zu diesem Zeitpunkt von dem Geldtransporter entfernt.

Ende März hatten Polizei und Staatsanwaltschaft in Hamburg acht Wohnungen sowie Fahrzeuge durchsucht und dabei mehr als zwei Millionen Euro aus der Beute sichergestellt. Außerdem nahmen Beamte die beiden Tatverdächtigen fest.


Quelle: DPA

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