Lohnt sich die Gewürz-Parade?

Ankerkraut Premium Adventskalender 2021 im Check: Das steckt drin!

Wie haben den Ankerkraut Premium Adventskalender 2021 ausgepackt
Wie haben den Ankerkraut Premium Adventskalender 2021 ausgepackt
© Ankerkraut GmbH

18. November 2021 - 10:49 Uhr

24 x Gewürzspaß oder fade Nummer?

Die Adventskalender von Ankerkraut sind offenbar heiß begehrt – und zwar so sehr, dass die meisten Ausführungen wie der "BBQ-", "Tee-" und der "Koch"-Kalender bereits restlos ausverkauft sind. Für richtig große Fans der Gewürzmischungen gibt es allerdings noch die Premium-Ausgabe*, laut Angabe der früheren "Höhle der Löwen"-Kandidaten in "extra super-duper High Quality". Werden die 24 Türchen dieser Ankündigung gerecht und lohnt sich der Kauf? Wir haben reingeschaut, -geschnuppert und -geschmeckt!

Achtung, Spoiler: Wer sich vom Inhalt überraschen lassen will, sollte nur die Check-Punkte 1 und 2 lesen!

Check-Punkt 1: Der Preis

69,90 Euro werden für den Premium Adventskalender der "Gewürz-Dealer" fällig. Wer also das Regal in der eigenen Küche aufstocken oder ihn verschenken will, muss (sich) schon etwas gönnen können. Natürlich gibt es auf dem Markt auch günstigere Produkte aus getrockneten Kräutern & Co., im Vergleich mit den eigenen Einzelprodukten – auf 100 g gerechnet – geht der Preis aber auf jeden Fall klar und ist in vielen Fällen sogar günstiger. Zudem muss man sich darüber bewusst sein, dass es sich um ein Lifestyle-Produkt mit entsprechender Aufmachung handelt. Dafür greift man nun mal generell tiefer in die Tasche.

Etwas günstiger kommt man mit einer Alternative weg: Es gibt ein "Best of Ankerkraut"-Set*, das knapp 50 Euro kostet, nicht ausverkauft ist – und bei Gewürz-Fans als Geschenk ebenfalls gut ankommen dürfte.

Check-Punkt 2: Optik und Anwendung

Ankerkraut Premium Adventskalender
Nachhaltige Pluspunkte: Die Verpackung kommt ohne Plastik aus
© RTL

Der erste Gedanke, wenn man den Kalender in den Händen – oder besser Armen – hält: Oha, ist der schwer! Tatsächlich bringt der komplette Karton samt Inhalt immerhin 4,2 Kilogramm auf die Waage. Damit ist immerhin direkt klar: Hier wird man wohl nicht mit Mini-Portionen abgespeist.

Der Kalender misst etwa 51 x 35 x 12 Zentimeter und hat dank des Gewichts einen relativ sicheren Stand. Der Look ist schön weihnachtlich, aber nicht kitschig. Positiv fällt auf, dass überhaupt kein Plastik zum Einsatz kommt – alles besteht aus Karton, auch das Innenleben.

RTL NEWS empfiehlt

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Ankerkraut Premium Adventskalender innen
Umweltfreundlich: Sowohl die Verpackung als auch das Innenleben enthalten kein Plastik
© RTL

Check-Punkt 3: Der Inhalt (Spoiler-Warnung!)

Ankerkraut Premium Adventskalender
Eine Auswahl der enthaltenen Gewürzmischungen
© privat, RTL

Insgesamt stecken in dem Kalender 1.365 Gramm Gewürz, verteilt auf 12 Papiertüten und 12 Gläser mit Korkverschluss. Als Extra-Gimmick gibt es ein Heftchen mit 24 Rezepten – eins für jedes Gewürz. Es lässt sich auf jeden Fall ein weihnachtlicher Schwerpunkt erkennen – dazu zählen die Gewürze

  • "Truthahn Stuffing",
  • "Lebkuchen",
  • "U.S. Turkey",
  • "Wichtelpups",
  • "Kinderpunsch",
  • "American Pie"
  • und "Raclette".

Andere sind zumindest eindeutig winterlich, so "Grünkohl" oder "Rouladen". Aber auch einige Klassiker warten hinter den Türchen, so etwa "Aglio e oglio", "Alleskönner", "Kartoffelbrei" oder "Wok".

Während in den Tütchen je 20 bis 40 Gramm stecken, sind es in den Gläsern 70 bis 115 Gramm – also genauso viel, wie wenn man sie als Einzelprodukt kaufen würde. Sechs der Gewürze sind komplett neu, fünf davon gibt es ausschließlich in diesem Adventskalender. In Sachen Exklusivität wird er also dem Zusatz "Premium" gerecht.

Fazit: Lohnt sich der Premium Adventskalender von Ankerkraut?

Insgesamt bekommt man mit dem Premium-Adventskalender eine abwechslungsreiche Auswahl an Gewürzen, viele sind im Aroma-Zusammenspiel deutlich spannender als die 0815-Kräutermischung. Leute, die eher über Basic-Kochkünste verfügen, können sich so auf einfache Weise über den eigenen kulinarischen Tellerrand hinausprobieren – das Rezeptheftchen bietet eine schöne Inspiration dafür. Für Profis am Herd ist der Kalender eine nette Spielwiese.

70 Euro sind natürlich keine kleine Investition, die Gewürze dürfte man in der Regel allerdings nicht innerhalb weniger Wochen verspeist bekommen, weshalb man lange etwas von ihnen hat. Und wenn eine Mischung partout nicht schmeckt, kann diese ja einfach weiterverschenkt werden – dann ist auch wieder etwas Platz im Gewürzregal.

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