In der Garage war kein Platz mehr

Mann parkt sein Auto in der Küche - aus Angst vor Hurrikan Dorian

Patrick Eldridge wollte seinen smart nicht dem Hurrikan aussetzen. Da die Garage aber schon zugeparkt war, sicherte er sein Liebling einfach in der Küche.
Patrick Eldridge wollte seinen smart nicht dem Hurrikan aussetzen. Da die Garage aber schon zugeparkt war, sicherte er sein Liebling einfach in der Küche.
© Jessica Elridge

05. September 2019 - 8:52 Uhr

Hurrikan Dorian nahm bereits 20 Menschenleben

Tagelang wütet Hurrikan Dorian auf den Bahamas und zerstört ganze Landstriche. 20 Todesopfer hat die Regierung bislang bestätigt. Am Dienstagabend hat der Sturm die Ostküste der USA getroffen - allerdings deutlich abgeschwächt. Deshalb bleiben viele Anwohner trotz Evakuierungsaufforderung im trauten Heim und bringen ihr Hab und Gut in Sicherheit.

Hurrikan Dorian: Frau, Kinder, Hund - und Auto im Haus

So auch Familie Eldridge aus Jacksonville, Florida. Das Ehepaar Jessica und Patrick bringt nicht nur ihre drei Kinder und Hündin Izzy in Sicherheit, sondern auch ihren schwarzen Smart. Der liegt vor allem dem Familienvater am Herzen. 

Bei einem Leergewicht von um die 750 Kilogramm und Windgeschwindigkeiten von bis zu 180km/h, könnte schließlich so einiges passieren. Da in der Garage aber schon ein Dodge steht, kommt das kleinere Auto durch die Terrassentür schnurstracks in die Küche.

Hurrikan Dorian nimmt abgeschwächt Kurs auf US-Bundesstaaten

Anders als ursprünglich befürchtet, zog Hurrikan Dorian weitestgehend abgeschwächt in Richtung USA. Donald Trump ist in Gedanken daher noch auf den Bahamas. Der Regierung habe er schon "eine angemessene Hilfe" zugesichert, wie das Weiße Haus am Mittwochabend verkündet. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass rund 70.000 Menschen - also fast jeder fünfte Einwohner der Bahamas - dringend Hilfe brauchen.

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