Bei britischer Version von "Let's Dance"

Angst um Sicherheit: Motsi Mabuse wird in England von Rassisten bedroht

© rtl.de, Instagram: motsimabuse

30. September 2019 - 11:11 Uhr

Sorge um die "Strictly Come Dancing"-Jurorin

Motsi Mabuse sitzt seit einigen Wochen in der Jury von "Strictly Come Dancing" und verzaubert dort die Briten. Nach ihrer ersten Show als Jurorin wurde die 38-Jährige von ihrer Vorgängerin gelobt und im Netz gefeiert. Trotzdem gibt es auch eine Schattenseite an ihrem neuen Job. Wie "The Sun" jetzt von einem Insider erfahren haben will, wird Motsi nämlich von Rechtsradikalen bedroht. Der Sender BBC soll sich um ihre Sicherheit sorgen.

Rassisten bedrohen die Neu-Jurorin

Im Juli wurde verkündet, dass Motsi Mabuse nun auch in der britschen Version von "Let's Dance" in der Jury Platz nimmt - eine große Ehre für die 38-Jährige. Einer Gruppe von Rechtsradikalen missfiel diese Meldung allerdings. Laut "Sun" erhielt Motsi daraufhin "eine Flut an abscheulichen Beschimpfungen und Drohungen". Sie soll demnach im Fokus einer rassistischen Gruppierung stehen.

Auch andere Stars erhielten Drohungen

Der Sender BBC nehme die Drohungen sehr ernst und sei lieber übervorsichtig. Denn bereits eine Woche zuvor hatten andere Stars der Tanzshow "sehr spezifische, düstere" Morddrohungen erhalten, wie ein Insider gegenüber "The Sun" berichtet. Tänzer Giovanni Pernice wurde Anfang September sogar von maskierten Straßenräubern attackiert.

Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen in der Tanz-Show

Die Sicherheitsvorkehrungen bei "Strictly Come Dancing" wurden nun massiv verschärft. Da einige Stars vor der ersten Liveshow Morddrohungen per Brief erhielten, wurden zusätzlich Ex-Soldaten als Security-Personal angestellt. Sie umzingelten das BBC-Gebäude.

Außerdem sind die Stars angehalten, während des Tanz-Trainings keine Fotos und Videos in Social Media zu posten, damit man sie nicht auffinden kann.