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Angestellte opfern Freizeit für Weiterbildung

11. Februar 2016 - 16:22 Uhr

Die Beschäftigten in Deutschland stecken nach einer Umfrage mehr Zeit in betriebliche Weiterbildung - und zwar vor allem mehr Freizeit. Durchschnittlich saß 2010 jeder Angestellte insgesamt 29 Stunden in Schulungen oder ließ sich bei der Arbeit weiterbilden, gut 7 Stunden mehr als drei Jahre zuvor. Wie das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft ermittelte, opferten sie dafür 10 Stunden ihrer Freizeit, mehr als doppelt so viel wie zuvor.

"Deutlich mehr Beschäftigte als früher konnten ihr Wissen erweitern, und sie tun es häufiger und länger als zuvor", sagte Direktor Michael Hüther am Montag in Berlin. Das sei eine gute und ausbaufähige Basis, um gegen den Fachkräftemangel vorzugehen. Das Institut hatte Antworten von 2.254 Unternehmen mit 2,7 Millionen Beschäftigten ausgewertet. Demnach sanken die Kosten der Unternehmen für Weiterbildung je Mitarbeiter um 1,7 Prozent auf 1035 Euro pro Jahr.

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