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Angela Merkel vor ihrer vierten Wahl zur Bundeskanzlerin

So funktioniert die Kanzlerwahl
So funktioniert die Kanzlerwahl Im letzten Wahlgang reicht eine Stimme Vorsprung 00:29

Nach der Vereidigung geht es endlich mit dem Regieren los

Mit der Wahl von Angela Merkel zur Kanzlerin soll die lange Zeit der Tatenlosigkeit in Berlin endlich vorbei sein. Gut ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl soll endlich mit der Regierungsarbeit begonnen werden. Zu tun gibt es schließlich genug.

Klappt es schon im ersten Wahlgang?

ARCHIV - ARCHIV - Nach ihrer Ernennung durch den Bundespräsidenten legt die neugewählte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 22.11.2005 im Bundestag in Berlin vor Bundestagspräsident Norbert Lammert (r, CDU) den Amtseid ab. In der Mitte steht der d
Am 22. November 2005 legt Angela Merkel zum ersten Mal im Bundestag in Berlin den Amtseid ab. Rechts Bundestagspräsident Norbert Lammert. © dpa, Peter Kneffel, ath_gr_rf wst htf

Das sehen auch die Beteiligten so: "Dann geht es ganz schnell an die Arbeit, wir haben sechs Monate aufzuholen", sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt forderte einen "Kickstart" für die große Koalition und ein "Sofortprogramm" für Familien, Pflege und zur Begrenzung der Migration. SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles hob die Entlastungen der Bürger bei Krankenkassen-Beiträgen als wichtiges Vorhaben hervor.

Geheime Wahl

Die wiedergewählte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) legt am Mittwoch (28.10.2009) in Berlin den Amtseid vor Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) ab. Die CDU-Vorsitzende wurde zuvor mit der Mehrheit der Stimmen des Parlaments gewählt. Foto: Ar
28. Oktober 2009: Die wiedergewählte Bundeskanzlerin Angela Merkel legt den Amtseid ab, rechts Bundestagspräsident Norbert Lammert. © dpa, Z1032 Arno Burgi

Wenn Angela Merkel im Bundestag mit den Stimmen der SPD zum vierten Mal zur Kanzlerin gewählt worden ist, können die Minister vereidigt werden. Er rechnete mit einer "überzeugenden" Mehrheit im ersten Wahlgang, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer (CDU).

Bekommt Merkel mehr als die Hälfte der Stimmen aller gewählten Abgeordneten, die sogenannte Kanzlermehrheit, muss Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sie zur Kanzlerin ernennen. Sonst folgen weitere Wahlgänge. Wie das genau funktioniert, erklären wir in unserem Video.

Gibt es auch Stimmen aus der Opposition?

ARCHIV - 17.12.2013, Berlin: Bundeskanzlerin Angela Merkel legt am 17.12.2013 im Bundestag in Berlin beim Parlamentspräsidenten Norbert Lammert (beide CDU) den Amtseid ab. Am 14.03.2018 soll Merkel vom Bundestag erneut zur Kanzlerin gewählt werden. F
Kommt ihnen bekannt vor? Merkels dritter Amtseid am 17. Dezember 2013, rechts Parlamentspräsident Norbert Lammert. © dpa, Michael Hanschke, pil htf

Union und SPD haben zusammen 44 Stimmen mehr, als die Kanzlermehrheit erfordert. Grosse-Brömer sagte, er halte es für möglich, dass Merkel auch Stimmen aus den Oppositionsfraktionen bekomme. Die Wahl ist geheim.

Union und SPD haben zusammen 44 Stimmen mehr, als die Kanzlermehrheit erfordert. Grosse-Brömer sagte, er halte es für möglich, dass Merkel auch Stimmen aus den Oppositionsfraktionen bekomme. Die Wahl ist geheim.

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