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Angeklagter im Totschlagsprozess eventuell psychisch krank

Statue der Justitia
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv © deutsche presse agentur

Der Angeklagte, der am ersten Weihnachtstag 2017 einen Rentner auf offener Straße erschlagen haben soll, war zur Tatzeit möglicherweise psychisch krank. Das Erscheinungsbild des 44-Jährigen und seine Äußerungen bei der Festnahme dies nahegelegt, sagte eine Polizistin am Freitag vor Gericht aus. Der Mann habe zu den Beamten, die ihn festnahmen gesagt, sie seien doch die Guten, sagte die Zeugin. Zudem habe er Frauenkleidung angehabt. Dem 44-Jährigen wird vorgeworfen, am ersten Weihnachtstag 2017 einen 78 Jahre alten Radfahrer mit einem Ast erschlagen zu haben. Der Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen. Am Nachmittag sollten weitere Zeugen befragt werden.


Quelle: DPA

Am zweiten Verhandlungstag sollen Zeugen befragt werden, darunter Polizisten und Rettungskräfte, die zuerst am Tatort waren. Der Verteidiger des Angeklagten erklärte zu Prozessbeginn vor einer Woche, sein Mandant werde zunächst keine Aussage machen. Laut Anklage soll der 44-Jährige seinem Opfer mit einem Ast den Schädel fast ganz zertrümmert haben.


Quelle: DPA

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