2018 M12 15 - 22:04 Uhr

Unfreiwilliges Ende einer beeindruckenden Tor-Serie

Noch lange nach dem Abpfiff trabte Andrej Kramaric angefressen und mit finsterer Miene über den Platz. Grund hierfür war die vorzeitige Auswechslung des Vizeweltmeisters beim 0:0 der TSG Hoffenheim gegen Borussia Mönchengladbach. Trainer Julian Nagelsmann nahm den kroatischen Topstürmer in der 63. Minute vom Platz und nahm dem 27-Jährigen damit die Möglichkeit, seine Tor-Serie von bis dato neun Toren in Folge auszubauen. Nagelsmann entschuldigte sich, er habe nichts von den vermeintlichen Bestmarken Messis und Ronaldos gewusst.

Vergleich mit Ronaldo und Messi

Doch es half alles nichts. Kramaric war am Boden zerstört. "Das haben bisher nur Messi geschafft, der neun gemacht hat, und Ronaldo mit zehn. Ich hätte auch mit einem gebrochenen Bein in den letzten 30 Minuten auf ein Tor gewartet", wütete Kramaric nach dem Spiel vor dem Kameras.

Allerdings: Hätte der Kroate die Zeit auf der Bank mit Googeln verbracht, wäre ihm aufgefallen, dass nicht nur Lionel Messi und Cristiano Ronaldo solch eine Tor-Serie vergönnt war. Auch Robert Lewandowski oder Gerd Müller netzten bereits in zehn Spielen nacheinander ein.

Kramaric dennoch stinksauer

Nitchtsdestotrotz gelang solch eine Serie bislang nicht vielen Spielern in den Top-Ligen Europas - eigentlich ein Grund, stolz auf sich zu sein. Nicht so der Kroate: "Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich so sauer bin nach so einer großartigen Serie mit neun Toren hintereinander", gab Kramaric nach Abpfiff zu.