18. Juni 2019 - 16:18 Uhr

Musiker Andreas Gabalier wehrt sich gegen die Behauptung von Kritikern, seine Lieder seien frauen- und schwulenfeindlich. Der Musiker lädt sie ein, einmal ein Konzert von ihm zu besuchen.

Andreas Gabalier (34) hat Millionen Fans, die treu zu ihm halten und so viele Konzerte von ihm besuchen, wie sie nur können. Daneben gibt es aber auch Kritiker, die ihm vorwerfen, frauen- und schwulenfeindliche Texte über die Lippen zu bringen. Doch das will Andreas nicht gelten lassen. Der Erfolg gebe ihm Recht.

Blödsinn

Im Gespräch mit 'BILD' verteidigt er sich gegen die Vorwürfe, die seit Jahren gegen ihn erhoben werden:

"Mit jedem neuen Angriff gegen mich stehen meine Fans fester zu mir. Insofern kann ich meinen Kritikern nur dankbar sein. Das sind oft Menschen, die mich überhaupt nicht kennen. Die sollen mal auf meine Konzerte kommen und da die Leute fragen, ob sie mich frauenfeindlich finden. Ich habe auch nichts gegen Schwule, das ist Blödsinn."

Frauenfeindlich könne er gar nicht sein, schließlich ist er mit einer Frau zusammen: der Moderatorin Silvia Schneider (37), die Andreas 2013 lieben gelernt hatte. Wenn beide Partner in der Öffentlichkeit stehen, sind da stürmische Zeiten vorprogrammiert, wie der Stars zugibt: "Natürlich ist eine Beziehung auch immer eine Herausforderung. Gerade, wenn man sich längere Zeit nicht sieht, wie es durch unsere Berufe nun einmal bedingt ist."

Friedenslichterl als Glücksbringer

Die vielen Auftritte im deutschsprachigen Raum können nicht nur für eine Beziehung anstrengend sein, sie sind es auch für Andreas. Deswegen hat er ein paar Rituale für die Stunden vor dem Auftritt. Bier müsse auf jeden Fall kühl gestellt sein, wenn er mit ein paar Freunden in seine Garderobe gehe:

"Mit ihnen genieße ich noch ein, zwei eisgekühlte Hopfenkaltschalen, bevor ich auf die Bühne gehe. Das darf nicht fehlen und ist Ritual."

Wenn er in München ein Konzert gibt, sieht das Ritual hingegen etwas anders aus: "Da laufe ich auf unseren Hausberg in den Seetaler Alpen. Vom Hof meiner Großmutter aus ist das eine sechs Stunden lange Wanderung. Auf 2400 Metern zünde ich ein Friedenslichterl an, dass alles gut gehen wird."

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