Altervorsorge: So viel müssen Sie sparen!

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dpa, Marc Müller

Damit Sie den Ruhestand genießen können

Ein Leben lang gearbeitet und im Ruhestand trotzdem zu wenig Geld zum Leben – dieses Schicksal trifft immer mehr Rentner in Deutschland. Sie wollen oder müssen arbeiten, auch noch in hohem Alter. Vorsorgen können Sie nur jetzt! Auch wenn es Ihnen lästig erscheint - sparen Sie jetzt schon fürs Alter!

Mit 20

ist der ideale Zeitpunkt gekommen, um neben der Regelrente für später vorzusorgen und einen Riester-Fondssparvertrag abschließen. Zahlen Sie so viel ein, wie möglich, damit Sie die volle Förderung erhalten. Wenn Sie in so jungen Jahren beginnen jeden Monat 144 Euro zu sparen, erhalten Sie ab 67 eine Zusatzrente von 1.000 Euro. Wer nur 30 Euro monatlich auf die Seite legen kann, bekommt im Alter immerhin 200 Euro monatlich als Zusatzrente ausgezahlt.

TIPP: Fragen Sie Ihren Arbeitgeber nach einer Betriebsrente. Oft gibt es einen zusätzlichen Anteil an der Riesterrente vom Arbeitgeber.

So viel müssen Sie sparen, um nicht zu verarmen

Mit 30

ist der Riestervertrag immer noch eine rentable Möglichkeit, knappen Zeiten im Alter zu entgehen. Wer ein Eigenheim kaufen möchte, sollte einen Riester-Bausparvertrag besparen. Die günstigen Zinsen und die Vorteile der staatlichen Förderung können bis zu 50.000 Euro ausmachen. Für Nicht-Häusle-Käufer ist der Riester-Fondsparplan die beste Alternative.

TIPP: Fondbasierten Rentenversicherungen hören sich gut an, sind aber keine gute Alternative: Mehr als 20 Prozent Ihres Geldes geht für Gebühren drauf.

Mit 40

haben viele den Wunsch nach einem Eigenheim. Und wieder ist die riester-Sparmöglichkeit erste Wahl: Der Riester-Bausparvertrag! Und auch jetzt lohnt sich noch der Riester-Fondsparplan. Wenn Sie mit 40 beginnen und jeden Monat gute 200 Euro zu riestern, können Sie die stolze Rentensumme von 500 Euro ab Ihrem 67. Lebensjahr absahnen.

Mit 50

lohnt es sich, wenn man als Kleinverdiener einen Riester-Banksparplan mit kleinen Summen bespart. Liegt die Endsparsumme bei Eintritt ins Rentenalter unter 15.000 Euro, kann man wie bei Riester üblich 30 Prozent entnehmen. Der Rest wird meist als komplette Summe ausgezahlt.

Mit 60

ist es immer noch nicht zu spät. Wer ein bisschen was auf der hohen Kante hat und im Ruhestand regelmäßiges Einkommen zu schätzen weiß, sollte eine Rürup-Rente abschließen. Je größer die Summe, desto geringer die Steuerlast. Wer aufgrund einer ausgezahlten Lebensversicherung über eine größere Summe verfügt, sollte eine Sofortrente abschließen. Wer nicht so viel Geld hat, kann so viel er ermöglichen kann, in einen Riester-Banksparplan einzahlen.

Quelle: GDV, Bild, Stiftung Warentest