Als Siebenjährige gestalkt: RTL-Reporterin hat Susans Stalker zur Rede gestellt - und ein Kontaktverbot erreicht

22. November 2018 - 22:25 Uhr

Nach 13 Jahren geht der Albtraum von vorne los

Zwischen 2004 und Ende 2017 hatte Susan nichts von ihrem Stalker zu befürchten. Für ganze 13 Jahre war Holger K. (Name geändert) in Verwahrung, genauer gesagt in einer Klinik für forensische Psychatrie. Der Grund: Damals hatte er Susan als "seine Liebe" bezeichnet, sprach von Ehe. Jetzt geht der Albtraum von vorne los, doch die Polizei wollte Susan nicht helfen. Deshalb hat sich Susan an RTL-Reporterin Ann Heigl gewendet.

Erste Reaktionen der Polizei waren enttäuschend

Heute ist Susan 21 Jahre alt und eine erwachsene Frau. Trotzdem muss sie wieder in Angst leben - und zwar weil ihr Stalker Holger K. seit fast einem Jahr wieder auf freiem Fuß ist. Dreimal hat er in dieser Zeit versucht, mit ihr Kontakt aufzunehmen.

In einem Brief schrieb er davon, dass er eine "Liebe fürs Herz" suche und sie an seiner Seite haben will. Susan ist seitdem so verstört, dass sie nicht mehr alleine in ihrem Zuhause übernachtet, sondern bei einer Freundin schläft. Nach Erhalt der Briefe ist sie sofort zur Polizei gegangen - doch dort nahm sie niemand ernst. Man schickte sie weg.

RTL-Reporterin stellt Susans Stalker zur Rede

Also bat Susan RTL um Hilfe. Reporterin Ann Heigl hat sich das Schicksal der Frau sofort angenommen. Mit ihrer Hilfe erreichte Susan ein Kontaktverbot für Holger K. Außerdem hat sich die Polizei bei Susan entschuldigt. Man nehme sie sehr wohl ernst.

Doch dabei wollte es die RTL-Reporterin nicht belassen. Sie wollte auch den Stalker selbst zur Rede stellen, ist zu seinem Haus gefahren und hat mit ihm und seiner Mutter gesprochen. Wie das Gespräch verlief und was das nun für Susan bedeutet - das sehen Sie im Video.