Alkoholismus-Symptome erkennen

Alkoholsucht-Test: Sind Sie gefährdet?

06. Juli 2020 - 13:04 Uhr

Haben Sie ein Alkoholproblem? Machen Sie hier den Test

Ein Glas Wein beim Abendessen, ein paar Bier auf der Geburtstagsfeier oder ein Cocktail mit Freundinnen – regelmäßiger Alkoholkonsum, also mindestens einmal im Monat, ist für einen Großteil der Deutschen ganz normal. Wer jedoch zu viel und zu oft trinkt, gefährdet nicht nur seine Gesundheit, indem er unter anderem das Risiko für eine Leberzirrhose steigert. Alkoholismus wirkt sich meist auch negativ auf Aspekte wie das Arbeitsleben oder die Beziehung zu Freunden und Familie aus.

Ab wann ist Alkoholkonsum gefährlich?

In bestimmten Maßen ist Alkoholgenuss in der Regel unbedenklich und das Gesundheitsrisiko gering. Die offiziellen Empfehlungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol liegen für gesunde Männer bei maximal 24 Gramm reinen Alkohols am Tag, das entspricht etwa einem halben Liter Bier oder zwei kleinen Gläsern (je 0,1l) Wein. Gesunde Frauen sollten höchstens 12 Gramm reinen Alkohol am Tag zu sich nehmen, was etwa einem kleinen Glas Bier oder einem kleinen Glas Wein entspricht. An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte man ganz auf Alkohol verzichten.

Prüfen Sie Ihr Alkoholsucht-Risiko im Selbsttest

Wenn Sie jetzt denken "Ich trinke zwar mehr als empfohlen, aber bin ich deshalb gleich suchtgefährdet?", dann ziehen Sie unseren Online-Selbsttest zurate. Alkoholsucht lässt sich nicht nur an der reinen Konsummenge erkennen, sondern macht sich durch verschiedene Anzeichen im Alltag bemerkbar, etwa dem Verlangen nach Alkohol oder bestimmten Gefühlen, die mit dem Trinken zusammenhängen.

Wo erhalten Alkoholsüchtige Hilfe?

Das Ergebnis des Alkoholsucht-Tests dient zur Orientierung und gibt Ihnen eine erste Einschätzung, ob die Gefahr einer Alkoholabhängigkeit besteht. Dieser Einschätzung sollten Sie im Anschluss unbedingt weiter nachgehen. In jedem Fall kann es eine große Hilfe sein, mit Angehörigen über Ihre Sorgen zu sprechen. Eine Vertrauensperson kann Ihnen Mut geben und Sie auf Ihrem Weg unterstützen.

Ein guter erster Schritt ist es auch, mit Ihrem Hausarzt offen über Ihren Alkoholkonsum zu sprechen. Er kann ganz individuell mit Ihnen klären, welche Therapie infrage kommt, um eine Alkoholabstinenz zu erreichen. Vielen Betroffenen, die ihre Alkoholsucht bekämpfen wollen, hilft zudem der Besuch bei einer Suchtberatungsstelle oder Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.