Verdächtige Aufnahmen

Alexander Zverev wehrt sich gegen Schummel-Vorwürfe

© dpa, Kirsty Wigglesworth, KW fgj

14. November 2019 - 11:08 Uhr

Mobiltelefone sind während des Spiels verboten

Tennis-Star Alexander Zverev muss sich gegen Schummel-Vorwürfe behaupten. Im zweiten Gruppenspiel der ATP- Finals in London gegen Stefanos Tsitsipas drückte er verdächtig lange in seiner Sporttasche herum. Fans diskutierten im Netz darüber, ob es sich um ein Handy handelte. Mobiltelefone und Kommunikationsmittel sind während des Spiels verboten, um die Möglichkeit von illegalem Coaching zu unterbinden. Jetzt wehrt sich der 22-Jährige gegen die Vorwürfe.

Kameramann filmte Zverev

"Mein Handy war in der Umkleidekabine", sagte Zverev: "Ich weiß nicht genau, was sie da gesehen haben, aber mein Handy kann es nicht gewesen sein. Vielleicht eine Trinkflasche." Jedoch hatte ein Kameramann gefilmt, wie der Weltranglisten-7. während eines Seitenwechsels in seiner Tasche herumspielte. In den sozialen Netzwerken brachen daraufhin heftige Diskussionen aus: Handy oder nicht?

Ob mit oder ohne Handy - am Ende gab's eine Pleite

Falls Zverev ein Handy in seiner Tasche hatte - es nützte ihm nichts. Im Match gegen Tsitsipas musste er sich mit 3:6, 2:6 geschlagen geben. Trotz der Niederlage hat Zverev weiterhin die Chance, im letzten Vorrundenspiel gegen den Russen Daniil Medwedew, ins Halbfinale einzuziehen. Gewinnt Tsitsipas im anderen Duell gegen Rafael Nadal, genügt dem Deutschen dazu sogar schon ein Satzgewinn.