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Alexander Gerst gibt erste Pressekonferenz aus dem All

Alexander Gerst gibt erste Pressekonferenz aus dem All
Erste Pressekonferenz aus dem All: Astronaut Alexander Gerst ist auf einem Monitor bei der ESA zu sehen. © dpa, Oliver Berg, a3250 nwi

"Astro-Alex" meldet sich von der ISS

Auch um Sportliches ging es bei ersten Pressekonferenz, die Alexander Gerst nach seiner Ankunft auf der Internationalen Raumstation ISS gegeben hat. Klar, denn eine Fußball-WM lässt auch einen erfahrenen Astronauten nicht kalt.

Wer wird Weltmeister? Alexander Gerst will sich nicht festlegen

Die Frage nach dem neuen Weltmeister konnte – oder besser gesagt: wollte "Astro-Alex" nicht beantworten: "Wir bei der ESA sind ja mehr auf Wissenschaft spezialisiert statt auf Prophezeiungen." Die WM möchte er aber trotzdem verfolgen, so gut es geht. "Wir schauen beim Abendessen, wenn wir Zeit haben, mal ein bisschen rein", sagte der deutsche Astronaut in einer Live-Übertragung von der ISS zum Europäischen Astronautenzentrum in Köln.

Außerdem erzählte Gerst von einer ungewöhnlichen Wette: Wenn Russland die WM gewinnt, will er sich eine russische Flagge auf die Stirn malen lassen. Und bei einem deutschen Sieg lässt sich der russische Kosmonaut Sergej Prokopjew eine Gerst-Glatze schneiden.

Gute Laune bei der Pressekonferenz

Alexander Gerst war am Freitag nach zwei Tagen Flug in der ISS angekommen, wo er an der Mission "Horizons" teilnimmt. Der 42-Jährige soll bis Dezember bleiben; im Herbst übernimmt er als erster Deutscher das Kommando auf der Raumstation. "Die Stimmung ist super in der Crew", schwärmte er. "Man muss sich das hier vorstellen wie einen Campingurlaub: Man hat viel Spaß, aber nicht ganz so viel Komfort."

Der deutsche Astronaut wirkte bei der Übertragung gut gelaunt und fit. Er habe auch keine Anzeichen von Weltraumkrankheit, erzählte er. Deshalb habe er auch gleich mit seinen Experimenten angefangen. Insgesamt warten etwa 300 Versuche auf ihn.

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