Der Hollywoodstar stellt sich Reportern

Alec Baldwin spricht erstmals über den Todesschuss

Alec und Hilaria Baldwin sind seit 2012 verheiratet und haben sechs gemeinsame Kinder.
Alec und Hilaria Baldwin sind seit 2012 verheiratet und haben sechs gemeinsame Kinder.
© Leonard Zhukovsky/Shutterstock.com, SpotOn

01. November 2021 - 22:07 Uhr

Alec Baldwin stellt sich Reportern

Alec Baldwin (63) bricht sein Schweigen. Rund eine Woche nach der Tragödie am Set des Western-Films "Rust" stellt der Hollywood-Star sich den Fragen von Reportern! Baldwin hatte Kamerafrau Halyna Hutchins († 42) erschossen und Regisseur Joel Souza (48) verletzt – die Filmwaffe war mit einer echten Kugel geladen!

Bewegende Worte „Sie war meine Freundin. "

Baldwin ist nach dem Unglück mit Ehefrau Hilaria und den sechs Kindern in dem kleinen Ort Manchester im US-Bundesstaat Vermont untergetaucht. Nun stellte er sich auf der Straße einigen Reportern und Fotografen.

"Ich kann keine Fragen zu den Ermittlungen beantworten. Das kann ich nicht", stellte Baldwin laut US-Medienberichten sofort klar. Das für die Untersuchung zuständige Sheriff Department in Santa Fa in New Mexico erlaube ihm nicht, etwas zu sagen.

Stattdessen gab der 63-Jährige einen bewegenden Einblick in seine Gefühlswelt: "Sie war meine Freundin. Sie war meine Freundin." Von Beginn an habe sich der Hollywoodstar bestens mit Kamerachefin Halyna verstanden. Sie sogar am ersten Abend gemeinsam mit Regisseur Joel Souza zum Essen eingeladen. "Wir waren ein gut eingespieltes Team, das zusammen einen Film drehte, als dieses schreckliche Ereignis geschah."

Baldwin macht sich Sorgen um Hutchins' Familie

Und auch zu dem schrecklichen Unfall äußert sich Baldwin dann noch: "Es gibt von Zeit zu Zeit Unfälle an Filmsets, aber nichts dergleichen. Dies ist ein einmaliges Ereignis unter Billionen, ein einmaliges Ereignis unter Billionen".

Sorge mache sich Baldwin vor allem mit Hutchins' Witwer Matthew (38), den er kurz nach dem Unfall in einem Hotel in Santa Fe traf, und ihren Sohn. "Dieser Mann ist überwältigt von Trauer", so der Filmstar. Er stünde in dauerhaften Kontakt mit der Familie.

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Baldwin fordert Umdenken bei Schusswaffen am Set

Für die Zukunft wünscht sich Baldwin ein Umdenken bei Waffen am Set. "Ich würde es extrem begrüßen, wenn Schusswaffen künftig nur noch begrenzt an Filmsets zum Einsatz kommen. Wie viele Kugeln wurden schon in den letzten 75 Jahren dort verschossen? Das ist Amerika", so der 63-Jährige.

Auf jeden Fall müssen neue Sicherheitsvorkehrungen her, so der 63-Jährige, der Plastik-Attrappen und Gummi-Geschosse vorschlägt. Zeitgleich gibt er zu, das nicht entscheiden zu können und auch kein Experte auf dem Gebiet zu sein.

Wie geht es mit "Rust" weiter?

Die Dreharbeiten zum Film "Rust" wurden abgebrochen. Ob sie nach den Ermittlungen wieder aufgenommen werden? Dazu hat Baldwin, der auch als Produzent an dem Western mitwirkte, eine klare Meinung: "Nein, ich denke nicht." Wie es für Baldwin persönlich weitergeht und ob er als Produzent für die Tragödie mitverantwortlich gemacht wird, werden die Ermittlungen zeigen. (jve)