Konzern unterstützt Europäische Masthuhn-Initiative

ALDI setzt sich für mehr Tierwohl in Hühnerhaltung ein

Die Europäische Masthuhn-Initiative ist eine Selbstverpflichtung für mehr Tierwohl.
© iStockphoto, Stacie Ruth

02. November 2020 - 12:39 Uhr

Erster großer Lebensmittelhändler in Deutschland

ALDI Nord und ALDI SÜD haben eine weitreichende Entscheidung zur Verbesserung des Tierwohls getroffen. ALDI bekennt sich als erster großer Lebensmittelhändler in Deutschland dazu, die Europäische Masthuhn-Initiative zu unterstützen, um die Haltungsbedingungen von Masthühnern deutlich zu verbessern.

Mindestens zwei Meter nutzbare Sitzstangen und zwei Pickmöglichkeiten pro 1000 Tiere

Die Europäische Masthuhn-Initiative ist eine Selbstverpflichtung für mehr Tierwohl, die von europäischen Tierschutzorganisationen ins Leben gerufen wurde. Sie enthält strenge Anforderungen an die Masthühnerhaltung, wie etwa geringere Besatzdichten und Sitzstangen. Außerdem gibt es eine Mindestlichtstärke von 50 Lux, inklusive Tageslicht. Zudem soll die Zucht auf langsam wachsende Rassen umgestellt werden.

"Wir geben ein klares Signal in den Markt"

Tobias Heinbockel, Managing Director Category Management bei ALDI Nord sagt: "Die Europäische Masthuhn-Initiative stellt hohe Anforderungen an die Haltungsbedingungen, die wir im Sinne des Tierwohls gerne unterstützen. Wir werden nun gemeinsam mit allen Akteuren entlang der Lieferkette daran arbeiten, die strengen Vorgaben der Europäischen Masthuhn-Initiative umzusetzen." Erik Döbele, Managing Director Corporate Buying bei ALDI SÜD, verantwortlich für Qualitätswesen & Corporate Responsibility, ergänzt: "Mit unserem Bekenntnis zur Europäischen Masthuhn-Initiative geben wir ein klares Signal in den Markt. Wir freuen uns, wenn andere Marktteilnehmer aus Handel und der Gastronomie unserem Beispiel folgen, um auf diese Weise mehr Tierwohl in der Breite zu erreichen. Nur wenn alle mit anpacken, kann uns diese Aufgabe gelingen."

Rund 350 Unternehmen sind dabei

"Wir freuen uns, ALDI bei diesem wichtigen Schritt für den Tierschutz zu begleiten und gratulieren den Verantwortlichen zu der Entscheidung! Da wir aus dem Lebensmitteleinzelhandel bereits positive Signale erhalten haben, rechnen wir damit, dass sich bald weitere Unternehmen anschließen werden", so Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. "Gemeinsam kann der Handel hier neue Maßstäbe im Tierschutz erreichen. In Europa und Nordamerika haben sich bislang rund 350 Unternehmen der Masthuhn-Initiative angeschlossen. Davon ist ALDI eines der größten und wichtigsten".

Zu den wichtigsten Unternehmen in Europa, die die Masthuhn-Initiative aktiv unterstützen, gehören u.a. Nestlé, Unilever, Danone und Dr. Oetker.