"Alarm für Cobra 11"-Star Erdogan Atalay: Schwere Vorwürfe nach Geburtsdrama

24. Oktober 2018 - 12:37 Uhr

Erdogan Atalay klagt Klinik an

Bei dieser Geburt herrschte höchste Alarmstufe. "Alarm für Cobra 11"-Schauspieler Erdogan Atalay (52) wurde am 28. Mai zum dritten Mal Vater. Doch als Töchterchen Matilda Meliha zur Welt kam, war das für den RTL-Autobahnpolizisten schlimmer als jeder Fahrzeugcrash. Er macht der Klinik schwere Vorwürfe.

"Unsere Tochter wäre fast unterwegs zur Welt gekommen"

Die Nacht vom 27. auf den 28. Mai: Der Schauspieler und seine Frau Katja (40) mussten richtig Gas geben, um ins Krankenhaus zu kommen. Bei ihr hatten nämlich die Wehen eingesetzt. Doch in der Klinik wollte man das Paar nur kurz untersuchen und dann wieder wegschicken. Angeblich wäre noch Zeit, hieß es von den Mitarbeitern."Ich dachte, dann fahren wir halt wieder nach Hause. Aber meine Frau bestand darauf zu bleiben, weil sie wusste, dass das Kind gleich kommt", sagt Atalay zu RTL.

Der Schauspieler enttäuscht: "Man hatte ein bisschen das Gefühl, dass man stört. Wir haben vor sechs Jahren unseren Sohn dort zur Welt gebracht, da war noch alles in Ordnung. Deswegen waren wir auch diesmal so erschüttert."

Im Kreißsaal dann der nächste Aufreger. Atalay musste erst einmal die Toilette im Kreißsaal reinigen, die noch voll mit dem Blut der Vorgängerin war. Der RTL-Star: "Die hygenischen Zustände fand ich nicht besonders angenehm.  Ich weiß nicht, ob es damit zu tun hat, dass man sparen muss. Es ist aber auch irrelevant, weil Krankenhäuser sauber sein müssen." Ein Arzt leiß sich wohl erst kurz vor der Entbindung blicken, das Paar fühlte sich allein gelassen.

"Das darf es in deutschen Krankenhäusern nicht geben"

Um 4:04 Uhr, zwei Stunden nach der Ankunft am Krankenhaus, war bereits die Entbindung. Die nächsten Komplikationen ließen aber nicht lange auf sich warten. "Bei der kleinen Maus hatte sich die Nabelschnur um den Hals gewickelt. Es wurde auch keine Sauerstoff-Sättigung beim Kind gemessen."

Dann wurde die Nabelschnur auch noch zu weit oben abgeschnitten, so dass diese zurücksprang. Atalay: "Meine Frau hat wahnsinnig viel Blut verloren und es war niemand da für uns." Er findet: "Das darf es in deutschen Krankenhäusern doch nicht geben." Die Klinik soll den Vorwürfen nachgehen. Atalay: "Wir haben lange überlegt, ob wir damit an die Öffentlichkeit gehen. Ich will auch nicht die gesamte Ärzteschaft anklagen. Aber es ist nicht der erste Fall, wo man denkt, dass man komisch behandelt wird. Es muss sich was ändern."

Trotz Geburtsdrama ging am Schluss aber alles gut aus. Atalay: "Alle sind wohlauf."