Alarm für Cobra 11: Gaststar Larissa Marolt spricht im Interview über ihre Rolle

Larissa Marolt zu Gast bei Deutschlands erfolgreichster Actionserie

Am Donnerstag, den 16.04., um 20.15 Uhr, ist der Dschungelstar an der Seite von Erdogan Atalay und Vinzenz Kiefer bei "Alarm für Cobra 11" zu sehen. In der Folge "Goal" spielt Larissa Marolt die Alibifreundin eines homosexuellen Fußballers.In der Folge geht es um Kevin (Niklas Löffler), der Freund des Fußballjungprofis Mehmet Özman (Tim Oliver Schultz). Als dieser auf rätselhafte Weise stirbt, stehen Alex (Vinzenz Kiefer) und Semir (Erdogan Atalay) vor einem Rätsel. Warum musste Kevin sterben?

Larissa Marolt zu Gast bei "Alarm für Cobra 11"
Caro (Larissa Marolt), Kevin (Niklas Löffler, M.) und Mehmet (Tim Oliver Schultz)
RTL / Guido Engels, Goal

Interview mit Larissa Marolt

Larissa Marolt
Larissa Marolt ist Stargast bei "Alarm für Cobra 11"
RTL / Guido Engels, Goal

Sie sind bei Deutschlands erfolgreichster Action-Serie dabei. Erzählen Sie doch mal etwas von Ihrer Rolle.

Larissa: Ich spiele Caro, die Alibifreundin eines schwulen Fußballers, die wahrscheinlich eigentlich gerne mit einem richtigen Fußballstar zusammen wäre. Im Zuge dessen begeht sie einen schweren Fehler, den sie später bereut, weil sie sich gar nicht darüber im Klaren war, was sie dadurch angerichtet hat. Am Ende gibt es sogar einen Todesfall und sie hat mit ihren Schuldgefühlen zu kämpfen.

Wurden Sie privat auch schon mal gefragt, ob Sie die Alibifreundin von jemandem sein möchten?

Larissa: Nein, das wurde ich noch nie gefragt und ich rechne auch nicht damit um ehrlich zu sein (lacht). Ich hab ja auch einen Freund, insofern denke ich nicht, dass jemand auf die Idee kommen würde.

Würden Sie es machen, wenn Sie Single wären?

Larissa: Nein, darüber habe ich auch noch nie nachgedacht und mich mit dem Thema entsprechend auch noch nie auseinander gesetzt. Ich finde es schlimm, dass man heutzutage sowas wie eine Alibifreundin überhaupt noch braucht. Das beschäftigt mich wirklich, weil es heutzutage in unserer modernen Welt nun wirklich nicht sein darf, dass homosexuelle Fußballer überhaupt ein Thema sind. Das ist einfach traurig.

Was würden Sie homosexuellen Fußballern raten?

Larissa: Das ist wirklich schwierig. Ich glaube, dass es in der gesamten Medienbranche viele Männer gibt, die homosexuell sind und nicht den Mut haben sich zu outen. Am Ende bin ich der Meinung, dass das Sexualleben für jeden eine reine Privatsache ist. Es muss einfach jeder damit glücklich sein.

Sie drehen für Deutschlands Action-Serie schlechthin. Stehen Sie selber auf Action?

Larissa: Ich steh total auf Action! Ich hab mich sehr darüber gefreut, dass ich die Rolle bekommen habe und hab für den Job sogar extra ein paar andere Sachen abgesagt. Ich hab mich gut auf die Rolle vorbereitet und sogar Sprechtraining genommen. Trotzdem war ich schon sehr nervös, muss ich sagen, denn die Rolle Caro ist nicht unbedingt einfach zu spielen. Heute zum Beispiel hatte ich eine sehr emotionale Szene und egal wie oft man diese Szene spielt, das Gefühl muss immer gleich sein. Das war auf jeden Fall eine große Herausforderung für mich.

Könnten Sie sich auch eine Karriere als Actionheldin vorstellen?

Larissa: Absolut. Ich warte nur auf das richtige Angebot (lacht). Aber die Rolle Caro ist auch eine coole Aufgabe. Sie hat auch Inhalt, viele Emotionen und es macht Spaß, sie zu verkörpern.

Haben Sie die Serie selbst schon mal gesehen?

Larissa: Ich hab "Alarm für Cobra 11" schon sehr oft gesehen und find´s super. Ich bin generell ein Action-Fan und glaube es ist eine der besten Action-Serien in Deutschland und auch darüber hinaus. Sie wird ja auch in über 120 Ländern gezeigt und in zig Sprachen übersetzt. Es war sicher eins meiner Highlights im letzten Jahr, ich bin wirklich überglücklich, dass das mit der Rolle geklappt hat.

Haben Sie die Helden zum ersten Mal getroffen? Wie war der Dreh mit ihnen?

Larissa: Ich hab sie zum ersten Mal richtig getroffen – so mit Hände schütteln (lacht). Es ist immer ganz interessant, wenn man jemandem dann face-to-face gegenübersteht. Die beiden sind so nett, so sympathisch und bodenständig. Man hört ja immer wieder Schauergeschichten von Schauspielern, die dann nicht so nett sind, wenn man ihnen gegenüber steht, aber Erdogan und Vince sind wirklich wahnsinnig nette Typen, sie sich Zeit genommen und mich lieb begrüßt haben. Ich habe mich gleich willkommen gefühlt. Tolles Set, toller Regisseur, tolle Schauspieler.

Also war der Dreh für Sie schön?

Larissa: Der Dreh war für mich sehr schön. Ich bin schon ein sehr perfektionistischer Mensch, auch was das Spielen angeht. Ich hab immer Angst, ich komme nicht echt genug rüber oder denke mir: das hättest du besser machen können. Ich glaube, da bin ich typisch Künstlerin, die dann natürlich auch mit einer gewissen Nervosität an die Sache rangeht. Aber im Endeffekt hab ich mein bestes gegeben und viel Arbeit und Herz da rein gesteckt. Außerdem hat mir der Regisseur den ein oder anderen Ratschlag gegeben, den ich natürlich beherzigt habe.

Welche Rollen würden Sie in Zukunft reizen?

Larissa: Ich bin ja auch gerne auf der Comedy-Schiene unterwegs und ich denke, dass das etwas ist, was mir sehr liegt. Wobei die Rolle Caro jetzt das komplette Gegenteil ist, es hat etwas Tiefsinniges. Auch das hat sehr viel Spaß gemacht.

Was macht mehr Spaß: Modeln oder Schauspielern?

Larissa: Zu 100 Prozent die Schauspielerei, weil es eine intensivere Arbeit ist. Selbst wenn es nur eine kleine Nebenrolle ist und man nur einen Satz zu sagen hat – denn der muss dann richtig sitzen. Beim Dreh bei "Cobra 11" habe ich wieder gemerkt, dass das etwas ist, was ich in Zukunft machen will.