Alarm in US-Schule

Bewaffneter Schüler (17) im Klassenzimmer angeschossen

2. Dezember 2019 - 23:22 Uhr

Vermutlich Amoklauf an Schule vereitelt

Im US-Bundesstaats Wisconsin kam es am Montag zu einem dramatischen Vorfall: Ein Sicherheitsbeamter hat einen 17-jährigen Schüler im Klassenzimmer der Waukesha South High School angeschossen. Der Teenager habe dort eine Waffe gezogen und sich geweigert, sie fallen zu lassen, berichten US-Medien. "Wir hörten Schreie und wussten, dass es kein Fake war. Es war echt", erzählt eine Schülerin im Video.

Schüler (17) zog eine Pistole aus seiner Hosentasche

Laut "CNN" war der Sicherheitsbeamte der Schule kurz nach 10 Uhr in das Klassenzimmer geeilt, nachdem ein Mitschüler den 17-Jährigen mit der Schusswaffe gesehen hatte. Anschließend habe er versucht, mit dem Teenager zu sprechen. Ein weiterer Schulpolizist sei zur Hilfe gekommen. Doch dann habe der Jugendliche eine Pistole aus seiner Hosentasche gezogen und sie auf einen der Beamten gerichtet.

Einer der Schulpolizisten zog daraufhin seine Dienstwaffe und schoss auf den Schüler, berichtet der Sender. Wie Polizeichef Russell Jack auf einer Pressekonferenz mitteilt, leiteten die Beamten umgehend lebensrettende Maßnahmen ein und evakuierten die anderen Schüle aus dem Gebäude. Weitere Verletzte habe es nicht gegeben. ​

Bürgermeister: Es hätte viel schlimmer kommen können

"Ich bin sehr froh, dass wir in einer Situation sind, in der nur eine Person verletzt wurde und die viel schlimmer hätte sein können", sagt Bürgermeister von Waukesha, Shawn Reilly.

Der 17-jährige Schüler ist nach der Tat in ein Krankenhaus gebracht worden, so der Polizeichef. Er sei in einem stabilen Zustand.