RTL/n-tv Trendbarometer

Akk verliert als Ministerin an Sympathien - Union bleibt stärkste Kraft

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20. Juli 2019 - 18:03 Uhr

CDU/CSU und FDP gewinnen, Grüne und AfD verlieren

Die CDU/CSU bleibt mit 27 Prozent die stärkste politische Kraft in Deutschland und vergrößert ihren Abstand zu den Grünen auf drei Prozentpunkte. Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer gewinnen die Union und die FDP gegenüber der Vorwoche je einen Prozentpunkt, Grüne und AfD verlieren je einen Prozentpunkt. Die SPD liegt mit unverändert 13 Prozent in dieser Woche knapp vor der AfD auf Platz 3.

Union drei Prozent vor den Grünen

18.07.2019, Berlin: Ohne Stuhlreihen und Teppichboden zeigt sich der Plenarsaal im Deutschen Bundestag. Während der Sommerpause wird das Plenum im Reichstagsgebäude umgebaut. Foto: Wolfgang Kumm/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Im Bundestag wird zurzeit ein neuer Teppich verlegt.
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Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, ergäbe sich folgende Stimmverteilung:

  • CDU/CSU 27 Prozent (Bundestagswahl 32,9%)
  • SPD 13 Prozent (20,5%)
  • FDP 8 Prozent (10,7%)
  • Grüne 24 Prozent (8,9%)
  • Linke 8 Prozent (9,2%)
  • AfD 12 Prozent (12,6%)

8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). 20 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%).

AKK und von der Leyen keinen Einfluss auf die Union

News Bilder des Tages Amtsuebergabe im Bundesverteidigungsministerium mit militaerischen Ehren von Ursula von der Leyen (L) an Ihre Nachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Berlin, 17.07.2019 Berlin Deutschland *** Handover of office in the Federal M
Annegret Kramp-Karrenbauer und Ursula von der Leyen bei der Amtsübergabe.
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Die CDU/CSU lag die gesamte Woche konstant bei 27 Prozent. Forsa-Chef Prof. Manfred Güllner sagte: "Die Wahl von Ursula von der Leyen zur Präsidentin der EU-Kommission und die Ernennung von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Verteidigungsministerin hatten offensichtlich keinen Einfluss auf die Werte der Union.

Kramp-Karrenbauer verliert nach Minister-Ernennung an Sympathie

24.06.2019, Bayern, Peißenberg: Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, kommt nach seiner Rede in einem Bierzelt auf der Festwoche "100 Jahre Markt Peißenberg" in einer Lederhose auf die Bühne. Die Lederhose hat Habeck zuvor vom
Das Kanzler-Duell zwischen Habeck und AKK würde an die CDU-Chefin gehen.
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CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Entscheidung, neue deutsche Verteidigungsministerin zu werden, allerdings keinen Sympathiezuwachs gebracht. Im Vergleich zu Olaf Scholz und Robert Habeck als Kanzlerkandidaten verlor "AKK" in der zweiten Wochenhälfte, jeweils zwei Prozentpunkte gegenüber dem Wochenanfang und lag von Mittwoch bis Freitag bei 17 Prozent.

Olaf Scholz würden laut RTL/n-tv-Trendbarometer im Fall einer Kanzler-Direktwahl im Vergleich zu Kramp-Karrenbauer 29 Prozent wählen, das sind zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Auch im Vergleich zu Grünen-Chef Habeck legt Scholz um einen Prozentpunkt auf 23 Prozent zu. Habeck verliert im Vergleich zu "AKK" einen Prozentpunkt (auf 31%), im Vergleich zu Scholz zwei Prozentpunkte (auf 27%).

Welche Partei wird am besten mit den Problemen in Deutschland fertig?

16 Prozent der Bundesbürger sind überzeugt, dass die Grünen die größte politische Kompetenz im Lande haben - das sind zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Die Union kommt auf 19 Prozent, die SPD auf 4 Prozent (jeweils 1 Prozentpunkt mehr). 51 Prozent sind von gar keiner Partei überzeugt. Damit liegt die Union in dieser Woche auch bei den Kompetenzwerten erstmals wieder vor den Grünen.

"Eine Kanzlerschaft Habecks ist derzeit wieder in weite Ferne gerückt. In einem schwarz-grünen Bündnis wäre die Union die stärkere Partei und ein grün-rot-rotes Bündnis hätte insbesondere wegen der anhaltenden Schwäche der SPD keine Mehrheit", sagte Güllner.