6. August 2018 - 14:18 Uhr

Polizei schließt Fremdeinwirkung beim Tod von Max R. aus

Am Donnerstag wurde in Ahrensfelde bei Berlin eine Jungenleiche gefunden. Die Polizei bestätigt jetzt: Es handelt sich um den vermissten Max R. aus Berlin-Marzahn. Seit dem Abend des 31. Juli 2018 wurde der 13-Jährige vermisst. Erstes Ergebnis der Obduktion: Der Junge ist nicht durch Fremdeinwirkung zu Tode gekommen.

Der 13-Jährige wurde seit einer Woche vermisst

​Nach dem Besuch bei einer Freundin am Montag wollte Max sich noch mit Freunden im Stadtteil Marzahn-Nord treffen. Er wurde seit dem Verlassen der Wohnung dieser Freundin aber nicht mehr gesehen.

Am letzten Donnerstag wurde dann die Jungenleiche gefunden, deren Identität zunächst unklar war. Die Leiche lag auf einem verlassenen Industriegelände, das rund anderthalb Kilometer von Max R.s Wohnort entfernt liegt. Jetzt die erschütternde Gewissheit: Es ist Max.

Chemische und toxikologische Untersuchung dauert noch an

02.08.2018, Brandenburg, Ahrensfelde: Fahrzeuge der Kriminalpolizei verlassen den Einsatzort. Nach dem Fund einer männlichen Leiche am nordöstlichen Berliner Stadtrand hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zen
Fundort der Leiche in Ahrensfelde
© dpa, Britta Pedersen, ped fgj

Erste Obduktionsergebnisse zeigen, dass eine Fremdeinwirkung mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen ist. Nach RTL-Informationen läuft die chemische und toxikologische Untersuchung bei der Obduktion noch. Hier soll geklärt werden, ob der Junge eventuell Drogen oder andere Substanzen im Blut hatte, die zu seinem Tod führten.