Afrika: 300 Tote bei Kämpfen

07. Dezember 2013 - 21:52 Uhr

Bei schweren Kämpfen zwischen muslimischen Rebellen und christlichen Milizen sind in der Zentralafrikanischen Republik in den vergangenen Tagen fast 300 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte das örtliche Rote Kreuz mit. Menschen haben damit begonnen, ihre Toten beizusetzen. Augenzeugen zufolge herrschte in der Hauptstadt Bangui eine unwirkliche Stille. Geschäfte blieben geschlossen und die Menschen harrten in ihren Häusern aus.

Am Freitag hatte Frankreich in seiner ehemaligen Kolonie einen Militäreinsatz begonnen, um dem Chaos Einhalt zu gebieten. Frankreich will die afrikanischen Truppen mit insgesamt 1.650 Soldaten unterstützen. Zuvor hatte der UN-Sicherheitsrat grünes Licht für einen militärischen Eingriff in dem blutigen Konflikt gegeben.